Porträt: Dirk Bruniecki, Fotograf

PAGE gefällt …: die Fotografie von Dirk Bruniecki. Nach dem Abitur begann er mit Porträts, assistierte später bei Modefotograf Max Cardelli und arbeitet heute für die Zeit, Spiegel Design, die Bayerische Staatsoper …



PAGE gefällt …: die Fotografie von Dirk Bruniecki. Nach dem Abitur begann er mit Porträts, assistierte später bei Modefotograf Max Cardelli und arbeitet heute für die Zeit, Spiegel Design, die Bayerische Staatsoper …

Name Dirk Bruniecki

Location München

Web www.dirkbruniecki.de

Start Nach meinem Abitur habe ich 1 Jahr in einer Asylbewerberunterkunft gearbeitet. Dort laufen viele Lebensgeschichten geballt zusammen. Damals fing ich an, die Bewohner zu porträtieren, ganz klassisch, schwarzweiß, abgezogen auf Baryt. Die Bilder wurden später in einer Ausstellung für amnesty international gezeigt. Hieraus bestand auch mein erstes Portfolio zur Aufnahme an der Fachakademie für Fotodesign. 3 Jahre Studium an der Akademie, danach 1 Jahr feste Assistenz in Mailand für Max Cardelli. Das war mein erster Kontakt zur Mode. Mitarbeit bei Produktionen für Wallpaper, Marie Claire etc.. Dort entstanden nun auch meine ersten Modearbeiten für mein Portfolio; danach zurück nach München und Start als freier Fotograf für Mode und People.

Stil Funkeln statt Glänzen trifft es ganz gut. Mich interessiert, auch in der Mode, wenn die Protagonisten nicht die perfekte Schönheit verkörpern. Ich mag eine raue Oberfläche, wenn das Perfekte gebrochen wird oder nur zu erahnen ist. Das macht ein Bild nicht austauschbar. Für mich bedeutet das auch, bei jedem Bild zu entscheiden, ob und inwieweit ich eine Situation fotografisch und technisch überhöhe, oder mich zurücknehme. Der Grad zwischen Beobachtung und Inszenierung ist sehr wichtig.

Lieblingsmotive Der Alltag bringt für mich die interessantesten Motive hervor. Einfache Straßenszenen, Vorstadt, Orte, die eigentlich jeder kennt und dadurch auch seine eigenen Geschichten oder zumindest ein Klischee damit verbindet. Das sind meine Lieblingsschauplätze / Motive für meine Bilder / freien Arbeiten. Ich merke + skizziere mir solche Szenen und greife später gegebenenfalls darauf zurück. Vor einer Produktion habe ich meistens einen kleinen Film im Kopf, den ich dann in Bildern festhalte. Jede Geschichte hat für mich auch ihren eigenen Soundtrack. Das hilft.

Technik Ich fotografiere nur digital. Meistens auf Canon Kleinbild oder Mittelformat mit Phase One Back. Ich arbeite sehr selten nur mit vorhandenem Licht, da ich nicht von äußeren Bedingungen abhängig sein will. On Location arbeite ich meistens mit mobilen Blitzanlagen. Die Postproduktion meiner Bilder übernehme ich am liebsten selbst, je nach Umfang und Komplexität der Produktion.

Inspiration Die kommt von vielen Seiten. Ich liebe es zu reisen und mache es auch so oft ich kann. Vor allem die verschobenen Prioritäten in fremden Kulturen stoßen einen auf Neues und lassen einen Gewohntes wieder anders sehen. Ganz wichtiger Teil ist auch Musik. Mit Kopfhörern kann ich entspannen und mich auf ein Thema voll einlassen. Da können dann ein paar Bildfetzen ganz schnell zu einer Geschichte im Kopf werden über die man sich seit Tagen den Kopf zerbrochen hat. Mit Portfolios anderer Fotografen beschäftige ich mich nur sehr selektiv. Einer ist der Wahnsinn. Luis Sanchis. Ich liebe seine Bilder.

Kunden Zeit, Design Spiegel, Mutabor, Bayerische Staatsoper, j´n´c´magazin, Serviceplan, Daimler Chrysler, Glamour, Zeit Wissen, Trio Group, ddcom_zürich etc.

Agent www.waldmannsolar.com

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Erwachet!

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