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Nachts ist Fotograf Andreas Schmidt – der 2005 schon ein bemerkenswertes Buch über Las Vegas vorlegte – durch die menschenleere Londoner City gegangen, das Herz des britischen Banken- und Finanzdistrikts.



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Nachts ist Fotograf Andreas Schmidt – der 2005 schon ein bemerkenswertes Buch über Las Vegas vorlegte – durch die menschenleere Londoner City gegangen, das Herz des britischen Banken- und Finanzdistrikts. Die Fotos, die dabei entstanden, sind ein interessanter Kommentar auf die aktuelle Krise, zeigen sie doch, wie sich das System verselbständigt und vom wahrem Leben der Menschen abgelöst hat. Seine Publikation “The City” beschreibt der Verlag Hatje Cantz so: “…obwohl Hunderttausende in der City arbeiten, ist ihr Maßstab kein menschlicher. Alles ist überdimensioniert, aus Stahl, Glas und Marmor und mit sinnfreien Zierelementen versehen. Nur Notausgänge oder Büropflanzen haben Normalmaß und wirken absurd. Die menschenleeren Lobbys, Konferenzräume und endlosen Flure genügen dem Corporate Design, strahlen jedoch vor allem Macht und Kälte aus. Wie das Buchcover beweist, schmückte sich bereits die altehrwürdige Bank of England mit riesenhaften Hoheitsformeln: Die neoklassizistische Fassade von Sir John Soane aus dem Jahr 1828 galt zudem als für Unbefugte unüberwindbar.”


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