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Intelligentes Activity-Buch für kreative Sachenbesitzer

Mit diesem smarten Activity-Buch kann jeder in den eigenen vier Wänden witzige Kunstobjekte und Kunstinstallationen schaffen.

Wie würden sie sich mit ihren Besitztümern als Kunstwerk inszenieren? Wie viele Quadratmeter Teller besitzen Sie und wie lang sind alle ihre Geschirrtücher aneinandergeknotet?

So lauten die Fragen in Silke Wawros witzigem Activity-Buch »Alles was ich habe«. Die Gestalterin lehrt und experimentiert am Institut für Kunst und Materielle Kultur der TU Dortmund. Wobei der Schwerpunkt ihres Interesses auf dem Verhältnis des Menschen zum Gebrauchsgegenstand liegt.

In ihrem unterhaltsamen Büchlein geht es ihr aber keineswegs nur darum, uns zum Nachdenken über unseren Konsumüberfluss anzuregen, sondern auch als improvisierte Installationskünstler unseren Besitz wertzuschätzen.

Die Einladung zu einer lustvollen Erkundung der Beziehung von Mensch und Ding ist beim Verlag Hermann Schmidt erschienen und lässt sich für 25 Euro ergattern.

Silke Wawro: Alles, was ich habe. Installationen und Inszenierungen zur Bestandsaufnahme des persönlichen Besitzes
Verlag Hermann Schmidt Mainz
216 Seiten, 15,5 x 22 cm
Fadengeheftetes Kunst-Lederbändchen
25 Euro
ISBN 978-3-87439-934-0

 

»Lege alle deine Teller auf dem Küchenboden aus. Beginne mit einer Skizze.«

 

Auch Dinge, die schon reif für die Mülltonne schienen, können noch eine neue Verwendung finden – hier etwa bekommt die zerbrochene Kanne einen Henkel.

 

Und wie wäre es, wenn zwei alte T-Shirts im Partnerlook zueinander finden?

 

»Schneide die Etiketten aus deinen Kleidern und klebe mit ihnen die Skyline von Bangladesh nach«

 

Aus ganz einfachen Dingen lassen sich auch wunderbare Still-Leben kreieren

Produkt: PAGE 02.2020
PAGE 02.2020
Fotografie: Comeback in Kommunikation, Branding und UX Design ++ Behavioural Design: Wie wir mit Design Verhalten gezielt verändern können ++ Vegan drucken – so geht’s ++ Creative Coding für Designer ++ Framing als Kreativmethode ++ Dos & Don’ts: Mit UX an die Spitze ++ John Maeda im Interview

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