Gucci wird afrikanisch – mit einer genialen Kampagne

Eigentlich gilt Gucci ja als Synonym für Schickimicki, überzeugt hier aber mit einem durchaus politischen Statement.



Glen Luchford, Gucci, Modefotografie, Fotografie

Viel wird ja zur Zeit in der Modebranche über das Thema Diversity diskutiert – sowohl auf den Laufstegen als auch in der Werbung geht es nach Ansicht vieler Kritiker immer noch viel zu einseitig zu. Jetzt feiert Gucci die Schönheit afrikanischer Kultur und zeigt in seiner neuesten Kampagne ausschließlich schwarze Models. 

Visuelle Inspiration für die Fotos von Starfotograf Glen Luchford waren zum einen die Fotos von Malick Sidibé, der in den sechziger Jahren in seinem Studio in Mali ebenso stylische wie vergnügungslustige Leute fotografierte. Auch die sogenannten Sapeurs standen bei der Modestrecke Pate – höchst elegant gekleidete afrikanische Dandys aus der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville. Ihr Name leitet sich vom französischen se saper ab, was soviel bedeutet wie »sich in Schale werfen«. Der dritte Einfluss: die schwarze US-Soulszene der sechziger Jahre mit ihren schicken Clubs.

Geshootet wurde unter anderem im traditionsreichen Londoner Mildmay Club, das Styling übernahm Gucci-Kreativdirektor Alessandro Michele, Artdirektor war Christopher Simmonds.


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Ein Kommentar


  1. Setzfehler

    Wo hier das „politische Statement“ liegen soll, ist mir höchst schleierhaft, zumal die Bilder ja nicht in Afrika, sondern „im traditionsreichen Londoner Mildmay Club“ geschossen wurden, und auf Pelz können die wohl auch nicht verzichten!


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