Frankfurter Schule

  Aus der Pressemitteilung: Am 16. September 2009 eröffnet das Jüdische Museum Frankfurt die Ausstellung “Die Frankfurter Schule und Frankfurt – Eine Rückkehr nach Deutschland“. Damit lenkt das Museum den Blick



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Aus der Pressemitteilung: Am 16. September 2009 eröffnet das Jüdische Museum Frankfurt die Ausstellung “Die Frankfurter Schule und Frankfurt – Eine Rückkehr nach Deutschland“. Damit lenkt das Museum den Blick auf eine der einflussreichsten Gelehrtengruppen des 20. Jahrhunderts. Ihre Remigration und die Wiedereröffnung des Instituts für Sozialforschung spiegeln die Geschichte der frühen Bundesrepublik und schreiben ein Kapitel jüdischer Geschichte nach dem Holocaust in Deutschland.
Leitmotiv der Ausstellungsgestaltung, für die das Frankfurter Gestaltungsbüro Atelier Markgraph verantwortlich zeichnet, ist der Perspektivenwechsel. Denn der spezifisch jüdische Erfahrungshorizont ermöglichte es den Protagonisten, Gesellschaft aus einem Blickwinkel zu analysieren, der sich von dem ihrer jeweiligen Umgebung deutlich abhob.Raumgreifende Grafiken spielen mit Perspektiven und verbinden die zahlreichen Dokumente, Exponate und Medien zu übergreifenden szenischen Collagen. In einem abwechslungsreich inszenierten Gang durch neun Themenräume bieten sich dem Besucher vielfältige Einstiege und Anknüpfungsmöglichkeiten in die Thematik und unterschiedlich anspruchsvolle Lesearten der Ausstellung. So wird der Besucher bereits im ersten Raum mit ins Exil „gedrängt“, im zweiten Raum erlebt er durch ein begehbares Fotoalbum das Leben und Arbeiten in der Neuen Welt. Im dritten Raum „gerät“ der Besucher mitten in eine raumgreifende Diskussion zum Forschungsthema Antisemitismus. Im Zentrum der Ausstellung befindet sich der „transnationale Kommunikationsraum“. Eine Installation aus Spiegelstelen zeigt den zukunftsweisenden, global vernetzten Austausch der Emigranten. Durch die Bewegung der Besucher im Raum wird das Netzwerk lebendig.


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