Ehrenpreis startet

Jetzt geht's los: Ab sofort kann man Vorschläge für den von Juli Gudehus initiierten Ehrenpreis für Gestaltung machen.



 


Im Frühjahr kündigte Juli Gudehus im Interview mit PAGE ihn bereits an, ihren Ehrenpreis. Jetzt gibt sie den Startschuss. Jeder, der will, kann auf www.der-ehrenpreis.de Arbeiten vorschlagen, die er als preiswürdig erachtet. Dabei tritt er als Pate für dieses Projekt auf und verteidigt seinen Vorschlag in einem Plädoyer – »denn Reden über Gestaltung ist unsere Mission«, heißt es auf der Website. Einreichungsschluss ist am 31. Januar 2013.

Der Ehrenpreis ist offen für ALLE Disziplinen – sei es eine neu gestaltete Turnhalle, eine Wäscheleinen-Halterung oder ein Schaumkuss aus Beton (alle befinden sich unter den bereits vorgeschlagenen Arbeiten). Die sieben Preiskategorien haben nichts mit den gängigen Wettbewerbsdisziplinen zu tun und sind sehr offen gehalten, darunter etwa »durch die Blume«, »Nächstenliebe« oder »ah und oh« (Details hier).

28 Gutachter werden aus den vorgeschlagenen Arbeiten je ein bis zwei auswählen, einen Kommentar dazu schreiben und sie an die 7-köpfige Jury weiterreichen (die Namen werden noch bekannt gegeben). Sämtliche Arbeiten sowie die dazugehörigen Plädoyers werden online zu sehen sein – der Ehrenpreis setzt voll auf Transparenz. Auf der Website soll so mit den Jahren eine Schausammlung und Inspirationsquelle entstehen.

Hintergrund: Juli Gudehus will mit de Ehrenpreis einen Gegenentwurf zu bestehenden Awards schaffen. Es ist ein ziviler, öffentlicher Preis ohne Teilnahme- oder Veröffentlichungsgebühr – ein »Bundesverdienstkreuz für Gestalter«. »Unser Ehrenpreis würdigt gelungene Gestaltung und möchte gute Gestalter zu weiteren Beiträgen zur Weltverbesserung anspornen,« so Gudehus.


Mehr zum Thema:

Interview mit Juli Gudehus

Erste Details

Juli Gudehus’ Kritik am Designpreis




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