Typotheque reloaded

Peter Bilaks Foundry Typotheque präsentiert zwei neuen Schriften und eine überarbeitete Webseite.



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Die erste Type, Uni Grotesk, stammt von Peter Bilak selbst, Unterstützung erhielt er von Nikola Djurek and Hrvoje Živčić.  Die geometrische Sans ist eine Adaption der Universal Grotesk, die im frühen 20. Jahrhundert erschien und die Drucksachen in der kommunistischen Ära der Tschechoslowakei dominierte.

Uni Grotesk gibt es in Light, Regular, Medium und Bold plus Kursive, außerdem einen Displayfont. Die neun Schnitte kosten 360 Euro. Eine Condensed Variante mit acht Schnitten steht für 340 Euro zur Verfügung. Wer sich für die Entstehungsgeschichte der Schrift interessiert, findet hier einen ausführlichen, schön zu lesenden Artikel von Peter Bilak.

 

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Die zweite neue Schrift, Vita, stammt von dem kroatischen Typedesigner Nikola Djurek. Sie ist so angelegt, dass sie als Webfont sowohl auf niedrig, als auch auf hochaufgelösten Displays hervorragend funktioniert. Auch in kleinen Graden lassen sich die minimalistischen Buchstabenformen gut unterscheiden – was auch daran liegt, dass Nikola Djurek einigen Lettern der eigentlich serifenlosen Schrift kleine Serifen mitgab, zum Beispiel c, i oder l.

Für Print-Anwendungen kann man Vita ebenfalls gut einsetzen, zumal sie mit sieben Stärken von Hairline bis Bold, den zwei Weiten Normal und Condensed sowie Italics für alle Schnitte sehr gut ausgebaut ist. Vita und Vita Condensed kosten jeweils rund 500 Euro.

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Typoillustrationen von Shiva Nallaperumal

 

Das Redesign der Webseite war für Peter Bilak Anlass, auf die letzten 17 Jahre zurück zu blicken. 1999 hatte er selbst die erste Homepage der Foundry entwickelt. Auch zu dieser Geschichte hat er einen Beitrag geschrieben, den man hier lesen kann.

 

 




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