Freefont des Monats: TwoPoints Stulle

Das Designstudio TwoPoints.Net bringt einen Freefont mit bewegender Geschichte heraus.



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Es gibt da diese Geschichte über Gropius und Albers, die es nicht in die Geschichtsbücher geschafft hat. Böse Zungen behaupten, dass Gropius Druck auf diejenigen ausgeübt hat, die versucht haben, sie aufzuschreiben.

Die Geschichte wurde wie folgt überliefert: Gropius brachte jeden Tag einen grünen Apfel zur Arbeit. Seine Frau Alma Mahler bestand darauf. Warum, ist nicht bekannt. Vielleicht war sie um seine Gesundheit besorgt, vielleicht hatte sie ein schlechtes Gewissen wegen ihrer Affäre mit Franz Werfel. Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall brachte Gropius jeden Tag einen Apfel zum Bauhaus. Er hasste Äpfel. 1920 wurde Josef Albers an das Bauhaus berufen. Seine derzeit noch Verlobte Anni machte ihm jeden Morgen eine Stulle, aber nicht irgendeine, sondern eine ganz besondere. Die Stulle war eine Kombination aus gutem Brot, schmackhafter Butter, dem besten Käse oder Schinken und einer dünnen Scheibe Gurke oder Meerrettich. Zeitzeugen sagen, dass es diese Stulle war, die Josef sich in Anni verlieben und sie schließlich 1923 heiraten ließ.

Zurück zur Geschichte. Eines sonnigen Tages im Jahr 1921 sah Gropius Albers mit seiner Stulle auf einer der Treppen des Bauhauses. Gropius, immer noch wütend über die Untreue seiner Frau und dem mehligen Apfel, marschierte zielstrebig auf Albers zu und flüsterte ihm ins Ohr: »Albers, ich bin Gropius und wenn du am Bauhaus bleiben möchtest, tauschst du jetzt mit mir deine Stulle gegen meinen Apfel.« Albers hatte keine Wahl. Er tauschte seine Stulle, dieses Wunderwerk der Kombination verschiedener Geschmackserlebnisse, gegen den mehligen Apfel von Gropius. Aber Albers war niemand der so etwas auf sich ruhen lassen würde. Er bekam seine Rache durch die »Kombinationsschrift«, welche alle am Bauhaus unter dem Namen »Stullenschrift« kannten. Mit einer handfesten, aber erfundenen Begründung nannte er die Schrift »Kombinationsschrift«. Dies machte es unmöglich für Gropius ihn zu zensieren. Die Kritik aber, war für jeden am Bauhaus deutlich. Nach langer Zeit und dem geschwundenen Einfluss von Gropius ist es nun möglich, die »Kombinationsschrift« wieder »Stullenschrift« zu nennen.

Mache Albers und TwoPoints glücklich, benutze die TwoPoints Stulle und schick uns deine Gestaltung. Downloaden kann man sie hier.

 

 

P.S.: Alles erstunken und erlogen um eine Schrift zu verkaufen, die kein Geld kostet.

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