Design kann sehbehindertengerecht und attraktiv sein

Das meint der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband und brachte Designer mit Experten für Barrierefreiheit und Augenerkrankungen zusammen.



Inklusives Design heißt das Projekt, dessen Ziel es ist, praxistaugliche Empfehlungen für die Gestaltung von Printprodukten und Webseiten zu erarbeiten.

Wer ist nicht schon über schlecht lesbare Texte gestolpert? Auf Lebensmittelverpackungen, in Prospekten, in Zeitschriften, aber auch im Internet? Zu klein oder zu eng gesetzt, zu unübersichtlich, zu bunt, zu schwache Kontraste. Sehbehinderte Menschen kennen das Problem besser, als ihnen lieb ist. Unter schlechter Gestaltung leiden aber auch sehende Menschen, in unserer alternden Gesellschaft sogar immer häufiger. Bei der Gestaltung von Printprodukten und Webseiten haben Grafiker die Bedürfnisse von Menschen mit Seheinschränkung nur selten im Blick. Die bestehenden DIN-Normen und Empfehlungen für barrierefreies Design werden ignoriert.

Wie aber sollten Printprodukte und Webseiten gestaltet sein, damit sie gut lesbar und zugleich gut gestaltet sind? Die Ergebnisse des Projekts Inklusives Design sind ab heute auf der neuen Online-Plattform www.leserlich.info zu sehen. Es geht um geeignete Schriften und Schriftgrößen, um Abstände und Hervorhebungen, um Kontraste und Bilder, um Unterschiede zwischen Print- und Web. Das Ganze ist praxistauglich aufbereitet – reinschauen lohnt sich.


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Ein Kommentar


  1. Ganter

    Als Schriftsetzer-Meister finde ich ihr Anliegen großartig!


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