So führt man Schüler an Kommunikationsdesign heran

Bei einem dreitägigen Workshop-Format der Hochschule Mainz konnten Schüler erfahren, was Kommunikationsdesign ausmacht.



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3 Tage, 18 Workshops, 72 Teilnehmer: Beim Creative Space Anfang Juni wurde jede Menge geschnibbelt, gemalt, geklebt, entwickelt, gestaltet und gelernt.

Konzipiert wurde das Event, das Schüler an den Studiengang Kommunikationsdesign an der Hochschule Mainz heranführen sollte, von 24 Studenten gemeinsam mit zwei Dozenten. Sie entwickelten Namen, CI und Rahmenprogramm, konzipierten Workshops und gestalteten Werbemittel für die Veranstaltung.

Neben den Workshops gab es begleitende Vorträge von Studenten und Dozenten, die aus dem Studium und der Praxis berichtet haben. Das Format hat anscheinend gefruchtet: Viele der 17- bis 19-jährigen Schüler wollen sich demnächst an der Hochschule bewerben.

Wie das Ganze aussah, sehen Sie in unserer Bildergalerie:

Die Workshops im Einzelnen:

1. Form & Collage
Form sehen, finden, geben. Auf der Suche nach Formen, neuen Kombinationen und Ideen schneiden, kleben, malen und scannen und probieren die Teilnehmer alles aus. In der Gruppe und jeder für sich gestalten sie Plattencover, Wände, Poster oder Booklets.

2. Druck & Material
Traditionelle und experimentelle Drucktechniken: Die Schüler arbeiten mit Papier, Stoff und Metall, lassen sich von alten Ansätzen inspirieren und entwickeln daraus eigene Techniken. Wild und farbenfroh oder abstrakt und reduziert.

3. Foto & Film
Back to the roots/future! Fotografie mit der analogen Kamera und Stop-Motion aus dem Smartphone. Mit Rotlicht und Chemie entstehen Fotos in der Dunkelkammer. Aus einer Idee wird Bewegung, aus vielen Bildern ein Film.

4. Buchstaben & Schrift
Wie entsteht eigentlich eine Schrift und was zeichnet eine »Gute« aus? In diesem Workshop experimentieren die Schüler mit Schriften, Systemen, Handlettering und ihrer Kreativität.

5. Ordnung & Chaos
Ordnung ins Chaos oder Chaos in die Ordnung! Hier entwerfen die Teilnehmer wilde Collagen, stecken Informationen in dreidimensionale Objekte oder verpacken ihre Ideen in einem eigenen Magazin.

6. Idee & Experiment
Was ist eine gute Idee? Wie fange ich an? Es gibt unendlich viele Ansätze und Techniken und die Schüler sollen möglichst viele davon ausprobieren. Sie nehmen das Simpelste und machen es möglichst kompliziert. Bereits Entstandenes wird neu interpretiert und immer wieder verändert.




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