Eurobest kommt nach Hamburg

Mehr als ein Jahr haben der Veranstalter und die Hansestadt an der endgültigen Vereinbarung gearbeitet, jetzt ist es klar: Das Eurobest Festival findet dieses Jahr vom 6. bis zum 8. Dezember in Hamburg statt.



Eurobest

Mehr als ein Jahr haben der Veranstalter und die Hansestadt an der endgültigen Vereinbarung gearbeitet, jetzt ist es klar: Das Eurobest Festival findet dieses Jahr vom 6. bis zum 8. Dezember in Hamburg statt. Trotz der ausgiebigen Vorbereitungsphase sei die Entscheidung letzendlich leicht gefallen, versichert Festival CEO Phil Thomas, der auch für die Cannes Lions verantwortlich ist. Dort ist Deutschland seit Jahren unter den Top 3 der erfolgreichsten Nationen, bei Eurobest führen hiesige Werbeschmieden das Länderranking sogar an. “Hamburgs Agenturen nehmen hierbei eine herausragende Stellung ein”, so Thomas. Etwa die Hälfte aller von Deutschland gewonnenen Preise ginge in die Hansestadt.

Eurobest hierher zu holen, sei eine Anerkennung dieser Leistung, weiß Florian Weischer. Seine Weischer Mediengruppe ist deutscher Festivalrepräsentant für die Cannes Lions und Eurobest und tritt in Hamburg nun als Co-Veranstalter auf. Darüber hinaus wird die Veranstaltung von der Hamburg Marketing GmbH sowie von der Handelskammer Hamburg, der Behörde für Kultur, Sport und Medien und dem Hamburg Convention Bureau unterstützt. Letzteres war bereits mit der Bewerbung um das ADC Festival 2010 betraut, bei der Hamburg im Halbfinale gegen München und Frankfurt zurückstecken musste – der ADC hat sich beanntlich für Frankfurt entscheiden. Umso stärker wird das Augenmerk von Hamburgs Kreativen auf dem Eurobest Festival liegen. Austragungsort soll die Handelskammer in der Nähe der City sein.

Der Wettbewerb, der nach seiner Gründung 1988 Jahre lang ausschließlich online stattgefunden hatte, feierte 2008 in Stockholm seine Live-Premiere, ein Jahr danach folgte ein Festival in Amsterdam. Eurobest 2009 zählte 800 Teilnehmer aus 36 Nationen. Die Jurys bewerteten insgesamt 4.000 Arbeiten. Wieviele es vor dem Hintergrund der allgemeinen Awardkrise in diesem Jahr noch sein werden, bleibt abzuwarten. Die Austragung in Deutschland dürfte hiesige Werber jedoch motovieren, den Wettbewerb zu beschicken. Immerhin könnte man seine Trophäen dann ohne große Mehrkosten persönlich abholen.


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