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Tolle Typefoundry aus Frankreich

Typedesigner Baptiste Bernazeau legte die ungewöhnliche Website seiner Foundry Forge als Vulkan an, in dessen Höhlen und Nischen sich die Fonts entdecken lassen.

ForgeOpener

Exotisch, ein wenig mystisch, aber völlig ungefährlich ist die Website der jungen französischen Foundry Forge. Gründer Baptiste Bernazeau baute sie in einen Vulkan und lädt den Besucher ein, alle Ecken und Winkel und die dort lebenden Buchstaben zu erkunden. Zehn Schriften kann man bislang entdecken, mal mit, mal ohne Serifen, mal nüchtern, mal mehr oder weniger verspielt.

Forge entwickelte Baptiste Bernazeau als Abschlussprojekt für sein Masterstudium Design & Typographie an der ECV Paris. »Zusammen mit Pierre-Jean Bocquel und Viktor Fenard, meinen Freunden und Co- Workern in unserem Designstudio Cèstainsi, habe ich Forge ausgebaut«, so Bernazeau. »Es ist ein bisschen wie ein Eintopf, in den wir alle unsere Ideen werfen, um ihn schön spicy zu bekommen.« Neben den Schriften selbst, die für je rund 50 Euro zu kaufen sind, machen auch die bunten Type Samples sehr viel Spaß. Den letzten Kick bekommt die Website durch die zu den Fonts passende Sound-Untermalung.

ForgeFontsForgeVulkan  ForgeOgre

ForgeMitis

Ogre (oben) und Mitis sind zwei der zehn Schriften der französischen Foundry Forge.

Produkt: eDossier: »Variable Fonts«
eDossier: »Variable Fonts«
Was können Variable Fonts und wem nützen die OpenType-Schriften?

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