Serifenlose Ping – ein echtes Sprachtalent

Von der Foundry Typotheque aus Den Haag kommt eine Schriftfamilie für zehn Schriftsysteme.



Ping ist eine bemerkenswerte Neuerscheinung. Es handelt sich um eine moderne Serifenlose mit geometrischer Struktur, aber gleichzeitig etlichen handschriftlichen Einflüssen – Buchstaben wie a, b, p, d oder g sind gezeichnet, ohne den Stift auch nur einmal abzusetzen. Das macht Ping sympathisch und interessant, neun Stärken plus Italics machen sie vielseitig einsetzbar.

Vor allem aber unterstützt sie derzeit fünf, bis Ende des Jahres zehn Schriftsysteme – ein Kraftakt für eine kleine Foundry wie Typotheque, meist finden wir Global Fonts nur bei Kundenschriften großer Unternehmen oder bei spezialisierten Foundries. Lateinisch, Kyrillisch, Griechisch, Armenisch und Hebräisch unterstützt Ping schon jetzt, Chinesisch, Japanisch und Koreanisch folgen in Kürze, Arabisch und Devanagari im Laufe des Jahres. Gestaltet hat Ping Typotheque-Gründer Peter Bil’ak selbst, für die verschiedenen Sprachen holte er sich entsprechende Profis ins Boot. Sascha Lobe, Partner bei Pentagram in London, entwarf zudem ein sehr schönes gedrucktes Schriftmuster, das ebenso wie Ping über Typotheque zu beziehen ist.

  

 


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