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Schriftenmachen: So geht’s 

Wer immer schon damit geliebäugelt hat, eine eigene Schrift zu entwerfen, sich dann aber doch nicht getraut hat, findet jetzt Unterstützung in dem frisch bei Hermann Schmidt erschienenen Buch »Making Fonts«.

Lettering-Profi Chris Campe und die auf Scriptfonts spezialisierte Schriftgestalterin Ulrike Rausch erläutern in den ersten sechs Kapiteln  die theoretischen, gestalterischen und technischen Grundlagen des Typedesigns. Auch weil sie wirklich ganz genau erklären, wie man Code für OpenType-Features schreibt, gelingt es den beiden, Programmierunbedarften die Angst davor zu nehmen.Danach wird’s praktisch: In acht Workshops lernt man, diverse Arten von Displayschrift– vom Einsteiger-Font über die eigene Handschrift bis zu Multiple-Master- und Layer-Fonts – zu gestalten. Im Anhang findet sich dann noch ein Kapitel rund um Lizenzen, Vertrieb und Marketing. Ein tolles Buch (216 Seiten, 35 Euro, 978-3-87439- 909-8), das mit seinem lockeren Stil, den vielen Abbildungen und den guten Erklärungen wirklich Lust aufs Typedesign macht.

Produkt: PAGE 10.2020
PAGE 10.2020
Offene Worte finden ¬– Position beziehen! ++ Praxis: Inclusive Design ++ Kampagnen: Save the Civil Discourse! ++ Kreativ Awards in der Krise? ++ 3D-Events in der Cloud mit Unity ++ Webdesign: CSS-Hacks ++ Typo: deep fonts mit KI ++ Booklet: CD/CI-Ranking

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