Hybridschrift Canary

Von Mark Frömberg kommt die Schrift Canary, ein Mix aus Antiqua und Script.



Mark Frömberg studiert im achten Semster Kommunikationsdesign an der HTW Berlin und legt eine enorme Leidenschaft für Buchstaben, Typografie und Illustration an den Tag. Diese brachte schon die Schriften Calcine und Lynohla hervor, seine neuste Type heißt Canary und erschien soeben im Berliner Verlag Die Gestalten.

Es ist eine Hybridschrift, ein Mix aus kursiver Antiqua und Pinselschrift. Die Idee entstand in einem Typedesign-Seminar bei Professor Jürgen Huber. »Findet ein Problem, das durch die Gestaltung einer speziellen Schrift gelöst werden kann,« lautete seine Aufgabenstellung an die Studenten.

Mark Frömbergs Konzept liegt das Problem zugrunde, dass sich viele Schriften im Editorial Design nicht mit Illustrationen vertragen. Entweder passen sie einfach nicht oder sie konkurrieren miteinander. »Ich versuchte eine Schrift zu entwickeln, die zu so vielen Illustrationsstilen wie möglich passt,« erklärt Mark Frömberg. »Die Struktur der Buchstaben basiert auf meinen Schreibproben, die ich immer wieder neben die verschiedensten Illustrationen legte.«

Sechs Schnitte von Light bis Black hat die Canary, die ihren Namen der Gemeinde Canari auf Korsika verdankt – einem von Mark Frömbergs Lieblingsorten. Die Schrift bietet viele unterschiedliche Buchstabenverbindungen, die dafür sorgen, dass ihr Charakter eindeutig Richtung Lettering geht. Nichtsdestotrotz funktioniert Canary auch gut in Texten, vorausgesetzt sie sind nicht zu lang.

Kaufen kann man Canary auf der Gestalten-Website, die komplette Familie kostet 240 Euro, ein Einzelschnitt 50 Euro.


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