Frakturschrift Lektura

Neu in der Schriftbibliothek des Gestalten Verlags ist die Lektura von Martin Guder.



Martin Guder  ist ein großer Fan von Frakturschriften, logisch, dass er irgendwann selbst eine gestalten wollte. 

Seit 2008 lebt der 28-Jährige in Berlin, studiert Kommunikationsdesign an der HTW Berlin und arbeitet nebenbei als freier Designer. Type- und Corporate Design sowie Editorial bilden seine gestalterischen Schwerpunkte. Derzeit schreibt Martin Guder an seiner Bachelorthesis zum Thema Soundvisualisierung und Interface-Design. Schön, dass er trotzdem noch Zeit gefunden hat, die Lektura zu entwickeln.

Die Frakturschrift eignet sich durch die Kombination mit den Gestaltungsprinzipien von Antiquaschriften sowohl für Headlines als auch für Mengentexte. »Im Gegensatz zur Antiqua haben Frakturschriften einen großen Vorteil: sie sind vor allem in Wortbildern gut zu lesen,« erläutert Martin Guder. »Wörter sehen in ihrer Gesamtheit einzigartiger aus als ihre Antiqua-Pendants. Eine Antiqua hingegen ist in den anderen Disziplinen (Einzelbuchstaben, Silben etc.) leichter lesbar – wobei hier auch die Schulung unserer Sehgewohnheit ihren Teil beiträgt.«

Je kleiner der Schriftgrad, desto mehr treten die Details der Fraktur in den Hintergrund und je mehr ähnelt die Lektura einer Antiqua. Es gibt sie in den Schnitten Light und Regular, ein Einzelschnitt kostet 45 Euro, beide zusammen 72 Euro. Vorstellen kann man sich die großartige Type in vielfältigen Anwendungen – Editorial, Packaging, Straßenschilder – zu beziehen ist sie über den Gestalten Verlag.


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4 Kommentare


  1. Fraktur

    Und das lange ??


  2. chin

    meahhhhhhhh!?


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