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Update: so lief die NFT-Schnitzeljagd von MoinWeb3

Es hätte das mit Abstand größte POAP-Event seit der Entstehung dieser Blockchein sein können: Mit Proof-of-Attandance-NFTs lockte eine Hamburger Initiative hunderte Besucher:innen des Hafengeburtstags in die Crypto-Welt

Startseite moinweb3 Der 833. Hafengeburtstag am letzten Wochenende bot einen ganz besonderen Programmpunkt: Besucher:innen konnten an einer QR-Code-Schnitzljagd auf bunte Fischköppe entlang der Elbe teilnehmen und sich dadurch NFTs auf der POAP-Blockchain (Proof-of-Attandance-Protocol) sowie exklusiven Zugang zu Merch sichern.

Schwimmend auf NFT-Jagd

Wer sich also Freitagnachmittag auf den Weg zum Hafengeburtstag macht, tat es vielleicht ausgestattet mit ein paar Hinweisen oder ganz unwissend, aber bei wechselhaftem Wetter mit langen Regenschauern. Wir schwammen also mehr als wir liefen die Elbe entlang und fanden immerhin zwei Fischköppe in den Menschenmengen, die sich trotz des Wetters hier versammelt hatten. Wobei wir mit dem Androidphone nur einen Token abholen konnten – Bismarck war auch nur ein Hering.

Screenshot POAP NFT Übersicht Screenshot Detail Fischkopp NFT Erna Elbtunnel

»Das Wetter und mieses Internet haben uns nett in die Suppe gespuckt. Aber wir habe versucht das Beste daraus zu machen und viel gelernt«

, so Katsche Platz, ein Sprecher der Initiative Moinweb3 und Initiator der NFT-Schnitzljagd. Eines der Learnings: »Der kommunikative Kontakt zu den TeilnehmerInnen ist aufwendig. Wir haben die Aktion bis Sonntag verlängert, nur techisch etwas anders gelöst. Die QR Codes hingen weiter und man konnte E-Mailadresse oder Wallet-ID angeben, um am Ende des Tages einen Airdrop zu bekommen.«

So habe man letztes Wochenende hunderte von Leuten zum ersten Mal mit Blockchain in Berührung gebracht und Platz fasst zusammen: »Nicht auf der nächsten Techkonferenz, sondern auf einem echten Volksfest. Für uns ein voller Erfolg. Erst einmal.«

Was sind POAPs?

Diese NFTs werden extra für ein Event gemintet und an eifrige Teilnehmer verschenkt. In der dazugehörigen Web-App kann man sie sammeln, im Browser anschauen oder auch an ein anderes Wallet transferieren und verkaufen.

POAPs sind sozusagen digitale Erinnerungsstücke, die sich aber auch mit Utilitys ausstatten lassen – dann können sie zum Beispiel als Schlüssel zu einem Shop oder Ticket für ein weiteres Event dienen. Für Marken ein sehr schönes Tool sowohl zur Live Kommunikation, als auch zur Kundenbindung im Nachhinein.

Wer mehr zum Thema NFT-gated Events und Shopping-Experiences erfahren möchte, sollte die PAGE 12.22 nicht verpassen. Dort stellen wir weitere interessante Cases und die Zielgruppe genauer vor.

Alles was man für die NFT-Schnitzeljagd benötigte, war ein Smartphone mit Kamera, eine E-Mail-Adresse und ein paar Hinweise. Die gab es auf der neuen Website und in den Social Media Kanälen von MoinWeb3. Übrigens Logo- und Token-Design stammen aus dem Hause Mutabor.

Dieser Beitrag ist erstmals am 14.09.2022 erschienen.

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