Blinkenlights revisited

Auf dem Innovationsforum Urban Screens letzte Woche in Berlin rekapitulierte Mitbegründer Tim Pritlove noch einmal die innovativen, user-generierten Projekte der Mediengruppe Blinkenlights.



Stereoscope © fiedel

 

Auf dem Innovationsforum Urban Screens letzte Woche in Berlin rekapitulierte Mitbegründer Tim Pritlove noch einmal die innovativen, user-generierten Projekte der Mediengruppe Blinkenlights.


Wenigen interaktiven und partizipativen Projekten gelingt es, so innovativ und seiner Zeit voraus zu sein wie Blinkenlights, die letzte Woche auf dem Innovationsforum Medienfassaden vertreten waren. Ausgerechnet am 11. September 2001 startete die Hacker- und Künstlergruppe um Tim Pritlove eine Installation im Haus des Lehrers am Berliner Alexanderplatz. User konnten per SMS Nachrichten senden, die dann mit 144 hinter den Fenstern angebrachten Baustrahlern visuell umgesetzt wurden. Mittels eines Open Source-Programms begannen die User aber darüber hinaus, kleine Animationen mit Piktogrammen zu erstellen, die Blinkenlights zu einer user-generierten Medieninstallation machten. Dafür baute die Gruppe ihre eigene Technik und gilt deshalb bis heute als einer der Vorreiter für interaktive, user-generierte Installationen.

 

2002 entwickelte Blinkenlights eine interaktive und partizipative Umsetzung »Arcade« auf der Fensterfront der Nationalbibliothek in Paris. 2008 schließlich wurden Blinkenlights mit der Bespielung der City Hall in Toronto beauftragt. Auch für diese Installation »Stereoscope« musste das Kollektiv eine neue Technik entwickeln, um 960 Fenster in Echtzeit zu beleuchten. Diesmal nutzten sie das damals neue iPhone für eine immersive Anwendung. User konnten die Visuals auf dem Gebäude in Echtzeit als Feed auf ihrem iPhone mitverfolgen.

 

 

 


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