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Was ist Szenografie und wie funktioniert sie?

Eine Einführung in die vielen Facetten der Szenografie – ob beim Design von Ausstellungen, Shops oder Events.

Szenografie multimediale Installation Hochschule der Medien Stuttgart
Installation »Schatten« für die Media Night der Hochschule der Medien Stuttgart

Der Begriff Szenografie mag relativ neu sein, erst in den 1980er Jahren taucht er im Sprachgebrauch von Ausstellungsmachern auf. Die vielseitige Gestaltungsdisziplin, die er bezeichnet, ist uralt – doch im Medienzeitalter entfaltet sie eine neue Dimensionen von Komplexität und Strahlkraft. Heute ist Szenografie einer der gefragtesten deutschen Design-Exporte: Man denke an sensationelle weltweite Projekte von Firmen wie ART+COM, Tamschick Media+Space, Atelier Brückner oder facts and fiction.

Die Experten Pablo Dornhege und Janina Poesch beschreiben diese Form der Kommunikation im Raum nach heutigem Verständnis so: »Die Szenografie ist interdisziplinär. Mit ihr werden Architektur, Design, Licht, Grafik, Film, Medien, Sound, Performance und Dramaturgie integriert gedacht und Inhalte immersiv inszeniert, um ein unmittelbares, räumliches Erlebnis mit allen Sinnen zu gewährleisten.« Zum Einsatz kommt die Szenografie an vielen Orten: in Museen und Ausstellungen, auf Bühnen, bei Events und Messen, in Markenwelten, Shops und Pop-up-Stores – ja sogar im virtuellen Raum.

 

Ausstellungsdesign Szenografie Jangled Nerves
»Fastnacht der Hölle – Der Erste Weltkrieg und die Sinne« – sensationelle Inszenierung der Agentur jangled nerves im Stuttgarter Haus der Geschichte Baden-Württemberg

 

Ein neues Standardwerk zur Szenografie

Nun ist beim Stuttgarter Verlag av edition das wichtigste Handbuch zum Thema erschienen: »Szenografie. Das Kompendium zur vernetzten Gestaltungsdisziplin«. Mit Aufsätzen zahlreicher führender Köpfe der Branche führt dieser Band tief in die Facetten der komplexen Inszenierung im Raum auf. Wobei es nicht nur um gestalterische Höhenflüge geht, sondern auch um wirklich alle Facetten der eingesetzten Medientechnik sowie um praktische Themen wie Projektmanagement, Honorarkalkulation oder Dokumentation.

Die Herausgeber (zu denen auch Janina Poesch gehört) haben eine beeindruckende Autorenriege zusammengebracht, die sich wie das Who is Who der Szene liest und aus allernächster Praxisnähe aufzeigt, was State of the Art in der Szenografie ist und wohin sie sich entwickelt. Unerlässliche Lektüre also für alle, die räumlich kommunizieren wollen.

 

Petra Kiedaisch, Sabine Marinescu, Janina Poesch: Szenografie. Das Kompendium zur vernetzten Gestaltungsdisziplin.
324 Seiten, 550 Abbildungen

Hardcover mit Prägung und Lesebändchen
Format 23 x 31 cm
98 Euro
ISBN978-3-89986-285-0
Beim Verlag versandkostenfrei bestellen 

 

Szenografie das wichtigste Handbuch

Produkt: eDossier »Ausstellungsdesign – Cases, Insights, Perspektiven«
eDossier »Ausstellungsdesign – Cases, Insights, Perspektiven«
73 Seiten Making-ofs, Projekte und Überblicksartikel zu den Themen Ausstellungsdesign und Szenografie – klassisch, interaktiv, virtuell

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