“The pain of everyday life”

Drahtlose Netzwerktechnologien schaffen neben den realen und virtuellen eine neue Form von Räumen, die auch als Hertzian Space bezeichnet werden. Der Ausdruck bezieht sich auf die elektromagnetischen Felder, die beispielsweise von Mobilfunknetzen



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Drahtlose Netzwerktechnologien schaffen neben den realen und virtuellen eine neue Form von Räumen, die auch als Hertzian Space bezeichnet werden. Der Ausdruck bezieht sich auf die elektromagnetischen Felder, die beispielsweise von Mobilfunknetzen erzeugt werden. Der britische Medienkünstler Usman Haque stellt diese in seinem fortlaufenden Projekt Open Burble auf visuell sehr ansprechende Art und Weise da (siehe auch Page 5/06).
Einen Schritt weiter geht der Österreicher Gordan Savicic in seiner digitalen Kunstperformance “the pain of everyday life”.
“Die Unsichtbarkeit formt die Relation zwischen abstrakter Informationsarchitektur und Alltagsbeschränkungen, wobei letztere durch eine speziell angefertigte Jacke körperlich erfahrbar gemacht wird. Die Jacke (wearable computer) besitzt eine portable Spielkonsole, die mit Wireless Funktion ausgestattet und für dieses Projekt speziell modifiziert worden ist. Die Programmroutine der Konsole “scannt” permanent nach drahtlosen Netzwerken, analysiert deren Zugangsbeschränkung und formt anhand der empfangenen Daten die Corsage am Körper. Das Brustkorbgeflecht der Jacke ist mit High-torque Servos ausgestattet. Je stärker die Verschlüsselung und dichter das Signal, desto enger die Manschette und infolge, desto schmerzhafter bzw. unerträglicher wird das Bewegen durch die unsichtbare Maxwell’sche City.”

Link: http://www.yugo.at/equilibre/


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