So einen Möbelkatalog hat man noch nicht gesehen!

Die Kataloge für den Designer Nils Moormann sind so ungewöhnlich wie seine Möbel. Für den aktuellen jedoch dachte sich die Agentur jäger & jäger etwas ganz besonderes aus und gibt Anleitungen für Möbel-Performance-Kunst.



Adieu Ikea! Denn für den aktuellen Produktkatalog des Möbeldesigners Nils Holger Moormann und seine ausgelassenen und eigensinnigen Möbel, die aus Prinzip schon mal wackeln oder zur Seifenkiste umgebaut werden können, hat die Überlinger Agentur jäger & jäger erneut einen Katalog gestaltet, der den Design Anspruch Moormanns, der weit über Praktikabilität hinaus geht, umsetzt.

In der elften Ausgabe der MoBro heißt es »Fragen Sie nicht, was Ihr Möbel für Sie tun kann«. Denn während regelmäßig darüber schwadroniert wird, was der Gebrauchswert von Möbel ist, blättert der Katalog auf, was der Benutzer für seine Möbel tun kann.

In 34 Performances geht es darum Texte zu spiegeln, sich mit seinen Möbeln zu stapeln, auch mal vertikal zu schlafen oder einen Schnittlauchturm anzufertigen.

Aufgeteilt ist das in Kapitel wie Erfahrung, Sozialisierung, FAQ oder Moormannismus und man muss dabei selbst ordentlich in Aktion treten.

Das erinnert wunderbarer Weise an die Mitmachskulpturen von Franz West, der einen aufforderte, sich Gipsarme oder andere Dinge anzulegen, an Franz Erhard Walther mit seinen Filzinstallationen und ist dabei mit einem Hauch von Dada versehen und mit jeder Menge Ausgelassenheit.

Wer will, kann die preisgekrönte Produktbroschüre für 10 Euro über den Moormann-Shop bestellen.

 


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