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»Singing in the Rain«: Tanzen mit Burberry

Absolut mitreißend und eine Metapher auf die herausfordernde Zeit gerade: Das Mode-Label Burberry lässt Gene Kellys »Singing in the Rain« neu aufleben – Riesenhagel und The Matrix inklusive.

Very british geht es in dem neuen Spot von Burberry zu. Zumindest was die Kulisse angeht, diese kleine, etwas trostlose Londoner Straße – und das schlechte Wetter.

Grau ist es und Lockdown-ausgestorben, wenn die vier Tänzer sich langsam auf »Singing in the Rain«, gesungen von Dreya Mac, einstimmen. Und dann wird es herrlich absurd.

Die Choreografie, die das bekannte französische Tanzkollektiv (La)Horde entwickelte, führt die Tänzer nicht nur die Straße entlang, sondern verwickelt sie schließlich in einen Kampf gegen gigantische Hagelkörner, denen sie entwischen, sie klein schlagen oder in »The Matrix«-Manier ausweichen.

Regie führte ein anderes französisches Kollektiv: die vier Filmemacher von Megaforce.

Tanz als Pandemie-Metapher

»Dieses Jahr war für alle von uns schwer, deshalb haben wir den Regen in Eisblöcke verwandelt«, sagt Megaforce. »Außerdem haben wir den Einzelnen durch eine Gruppe von Freunden ersetzt. Denn die derzeitigen Widrigkeiten steht man am besten gemeinsam durch.«

Gleichzeitig ist der zweiminütige Spot eine Reminiszenz an die Geschichte Burberry, einer britischen Traditionsmarke, die 1856 gegründet wurde und zu Beginn wasserfeste Kleidung herstellte, die zu Polarexpeditionen getragen wurde.

 

 

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