Neues Digitaldesign der New York Times

Horizontal statt vertikal – und wie man eine Zeitung liest: Die New York Times hat ihren digitalen Auftritt erneuert.



Seit dem Amtsantritt von Donald Trump haben Zeitungen wie die Washington Post und die New York Times eine Vielzahl neuer Abonnenten gewonnen. Auch im Digital-Abo-Bereich.

Ganz abgesehen davon, dass der digitale Konsum von Zeitungen sowieso stetig steigt. Gerade hat die taz angekündigt, nur noch im Netz zu erscheinen.

Um seinen Lesern ein besseres und schnelleres Leseerlebnis zu ermöglichen, hat die New York Times nicht nur die Ladeleistung ihrer Seiten verbessert, sondern auch das Editorial Design.

Dabei hat es in mehreren Stufen auch einige Leser befragt, erst 40 aus Houston, New York und Los Angeles zum allgemeinen Leseerlebnis und schließlich 60 weiteren Lesern frühe Prototypen vorgelegt.

Dabei entstand eine mehr horizontale Ausrichtung der Website, die sich auch an der Leseart der originalen Zeitung orientiert.

Die wichtigsten Neuerungen:

Gescrollt wird jetzt auch horizontal. Schon vor Jahren haben Studien ergeben, dass User sich eher in der Waagerechten orientieren und besser den Überblick behalten. Die zahlreichen und beliebten Kommentare zu den Artikeln erscheinen nun parallel dazu.

Gleichzeitig kann man auf der Website jetzt, ganz wie man eine Zeitung liest, von rechts nach links blättern.

Zudem erscheinen die Artikel jetzt unabhängig von ihrer Länge alle auf einer Seite. Auch bei langen Geschichten muss man sich nicht durch verschiedene Seiten klicken. Auch darüber gab es bereits Studien, die zeigen, wie schnell die User den Überblick verlieren, wenn sie sich in »die Tiefe« klicken müssen, anstatt einfach auf dem Bildschirm zu scrollen.

Mit einem Button in der horizontalen Zeile, mit der die Website oben abschließt, kann man sich durch die verschiedenen Ressorts des Blattes klicken und auch direkt zu anderen Geschichten.

Zudem sind überall Share-Buttons eingebaut, um die Geschichten und News zu teilen.

Das neue Layout ist darüber hinaus so angelegt, dass es als System jederzeit erweiterbar ist.

 

 


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