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Nah bei den Menschen: Neuer Webauftritt für Amnesty International

Von den Menschen und ihren Geschichten erzählt die neue Website von Amnesty International Schweiz, ermutigt zum Engagement und das alles mit einer umwerfend zeitgemäßen Gestaltung.

Sich für Menschenrechte einzusetzen, ist immer dringlich und im Moment so dringlich, wie schon lange nicht mehr. Die weltweiten Hinrichtungen sind auf einem Höchststand, Autokraten gewinnen an Macht, es wird versucht, zentrale Menschenrechtsabkommen auszuhebeln und immer stärker gerät die Demokratie in Gefahr.

Handeln ist gefragt und das unterstreicht die neue Website von Amnesty International Schweiz.

Ganz auf Engagement und dessen Wirkung konzentriert, haben die Digitalagenturen mutoco, die schon für den stylischen Schweizer e-ID zuständig war, und webcloud7 die Plattform grundlegend neu konzipiert.

Im Zentrum stehen die Menschen und ihre Geschichten. Die von Dad Shah ist nur eine von vielen. Ende April wurde der Bruder der pakistanischen Menschenrechtsverteidigerin Fozia Baloch wohl von Sicherheitskräften aus seinem Haus entführt und seitdem fehlt jede Spur von ihm.

Hinzu kommen die willkürlichen Festnahmen und Hinrichtungen im Iran, das Todesstrafengesetz in Israel, aber auch die 10‑Millionen‑Schweiz‑Initiative, die Zuwanderung begrenzen möchte. Am 14. Juni 2026 wird es eine Volksabstimmung darüber geben.

Lebendige Farben, visuelle Pausen

Damit das Engagement für Menschenrechte für jeden unkompliziert ist, wurde die Website neu und übersichtlich strukturiert.

Vier Bereiche stehen dabei zur Verfügung: Themen, Mitmachen, Aktuell, Mehr. Anschließend öffnen sich Unterthemen, die neben klaren Überschriften, vor allem auch durch ihre Bilder geordnet werden.

Und auch hier stehen die Menschen im Mittelpunkt. Diejenigen, die Unrecht erfahren, aber auch diejenigen, die sich engagieren. Die Bilder führen mitten in Welt hinein und machen das Geschehen erlebbar.

Die Sans Serif ist bold und klar, die einzelnen Themen sind mit lebendigen Farben unterlegt – und das alles ist von sehr viel Weißraum umgeben. »Visuelle Pausen« inmitten der oft bedrückenden Inhalte nennen sie die Kreativen.

Auf drei Aspekte ist die neue Website fokussiert: auf die Recherche, darauf, das Engagement zu fördern und dessen Wirkung sichtbar zu machen.

So werden neben den klar strukturierten Inhalten immer auch konkrete Handlungsmöglichkeiten angeboten und Interessierte eingeladen, Teil der Bewegung zu werden.

Über den gestalterischen und auch inhaltlichen Relaunch hinaus wurde das Backend modernisiert, sodass die Redaktion wesentlich flexibler und effizienter darin sein kann, Inhalte zu erstellen und zu publizieren.

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