Mitreißend: Arte im neuen Outfit

Artists für Arte: Künstler und Designer entwickeln das neue Erscheinungsbild des Senders und setzen auf 3D und erzählende Spots.



In Sachen Ästhetik hat ARTE seid Sendebeginn 1992 in der Fernsehlandschaft Maßstäbe gesetzt. Ab heute ist ein neues Erscheinungsbild On-Air, das erneut Geschmack, Zeitgeist und Dynamik beweist. Um es zu realisieren ist ARTEs künstlerische Leiterin Ulli Krieg, vielfach preisgekrönte Artdirektorin, einen eher ungewöhnlichen Weg gegangen.

Künstler anstatt Strategen

Statt sich mit einer Ausschreibung an Agenturen zu wenden, hat Ulli Krieg verschiedene Künstler und Designer verpflichtet, jeweils einen Part der Neugestaltung zu übernehmen.

Dazu gehört der holländische Grafikdesigner und 3D-Artist Joost Korngold (Wired, MTV), der ein wunderbar dynamisches 3D-Logo entwickelt hat, das sich zusammen- und auseinander-faltet, zur Projektionsfläche verschiedenster Bilder und Themen wird und in das jeweilige Programm einführt. Der belgische Regisseur Joe Vanhoutteghem hingegen entwickelte Identity-Spots, die sich um eine Gruppe Frauen und Männer drehen, durch Tag und Nacht führen und durch verschiedene Orte. Kaleidoskopartig setzen die Szenen sich zu einer Geschichte zusammen, die auf der ARTE-Website in voller Länge zu sehen ist. Detlef Overmann fotografierte die in den Spots erzählten Geschichten für den Print-Support, Benjamin Cuénod entwickelte das On-Air Design, der Designer Axel Schildt den Online-Auftritt und die Franzosen Catherine Lagarde und Laurent Parisi das Audiodesign.

Neue Hausschrift – und mehr Rot

Den Off-Air Bereich hingegen betreuten Art Direktor Tom Ising (jetzt!, Der Freund) und Kommunikationsgestalter Béla Stetzer. Das ARTE-Logo als Herzstück des Erscheinungsbildes bekam einen höheren Rotanteil, die neue Hausschrift Gotham wurde mit ihren runden Formen in bewussten Kontrast zum Rest des Erscheinungsbildes gesetzt und wird durch eine modifizierte Form der Oksana ergänzt.

So ausdrucksstark auch der Print- und Onlinebereich ist, bleibt die eigentliche Clou das 3D-Logo mit seiner Variationsbreite und mitreißenden Energie an dessen Ent- und Zusammenfaltbewegungen man sich gar nicht satt sehen kann.

In der Bildergalerie ist ein Step-by-Step des Logoaufbaus zu sehen und die Printumsetzung. Fünf verschiedene Spots zeigen den Variantenreichtum des Logos.


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