Grausames Hangman-Spiel

BBDO Proximity Düsseldorf entwarf eine Kampagne für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte IGFM im Kampf gegen die Todesstrafe.



Bild Kampagne hangman

BBDO Proximity Düsseldorf entwarf eine Kampagne für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte IGFM im Kampf gegen die Todesstrafe.

Die Todesstrafe durch Erhängen gibt es in einigen Ländern immer noch. Unter anderem im Irak, in Singapur, Kuwait, Japan und Ägypten. In nicht-demokratischen Ländern entscheidet nicht selten die Willkür des Staatsoberhauptes über Leben oder Tod der Angeklagten.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte IGFM sucht deshalb Unterstützung im Kampf gegen die Todesstrafe und lancierte kürzlich die Kampagne »Hangman«. BBDO Proximity Düsseldorf entwickelte vier Schwarzweißmotive, die Porträts von Todeskandidaten kurz vor ihrer Hinrichtung zeigen. Die Headlines sind an das Spiel »Galgenmännchen« angelehnt: Lückentexte mit Leerstellen, die ergänzt werden müssen, damit die Botschaft verständlich wird. Der Clou: Der Betrachter muss die Währungszeichen €, $, £ oder ¥ einsetzen. »Bu¥ Elena Amnest¥« lautet dann zum Beispiel die Botschaft des obigen Motivs.

Eine originelle Idee seitens BBDO Germany, da auf diese Weise direkt das Thema »Spenden« in die Kampagnenmotive integriert wird. Zudem fordern die Motive dazu auf, eine Spenden-SMS mit dem Inhalt »My Donation« an die Nummer 81190 zu senden. Jeweils 1 Euro geht dann direkt an die IGFM.

Die vier Motive, die wir im Anschluss an diesen Artikel zeigen, erscheinen in Print, Outdoor, sowie auf Social-Media-Kanälen. Verantwortlich bei der IGFM war der Sprecher des Vorstandes, Martin Lessenthin. Fotografiert wurde die Kampagne von Robert Eikelpoth, der schon zuvor für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte hinter der Kamera stand.


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