Keine Rechte für Frauen: Kampagne für The Handmaid’s Tale

So erschreckend wie die Serie selbst: die Kampagne für die neue Staffel der TV-Serie »The Handmaid’s Tale«.



Steigt man in diesen Tagen in der trubeligen Londoner Waterloo Station um, muss man zweimal hinschauen.

»Women have no place in doing business«, »Frauen haben kleinen Platz in der Arbeitswelt« steht dort auf riesigen digitalen Schriftbändern oder »The city is no place for a woman. A woman’s place is at home«, »Die Stadt ist kein Ort für Frauen. Frauen gehören nach Hause«.

Und auch die Lektüre der Metro Zeitung bringt keine Erleichterung: »Woman are not allowed to read this newspaper«, »Frauen dürfen diese Zeitung nicht lesen« steht auf dem Schutzumschlag der Gazette.

Die In-House-Agentur 4creative des britischen TV-Senders Channel 4 hat die Kampagne für die zweite Staffel der erfolgreichen US-Serie entwickelt, die in Großbritannien eben dort läuft.

Bereits 1985 hat die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood die düstere Vision unterdrückter Frauen in ihrem gleichnamigen Roman beschrieben. War das Buch damals ein Bestseller, brach die Verfilmung des US-Senders Hulu Rekorde. In Deutschland ist die Serie über Telekom Entertain zu empfangen.

 


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