Die schönsten Plattencover der Welt

Hort hat ein Album des Tech-House-Pioniers Marc Romboy gestaltet. Wir haben ihnen ein paar Fragen gestellt.



Es ist die erste Zusammenarbeit des Tech-House-Pioniers Marc Romboy und des japanischen Produzenten Ken Ishii – und dabei entstanden ist das Album Taiyo, für das Eike Königs Berliner Agentur Hort die Art-Direction und das Design übernommen hat.

Erschienen ist es bereits im Februar, doch wir können uns gar nicht satt sehen an dem Design, das – im wahrsten Sinne des Wortes – auf den Punkt gebracht ist, ganz schlicht und mit den Eigenschaften des Produktes selbst und dessen Verpackung spielt.

Erstanden ist so eine Produktserie, die aus einer Vinyl-Box, CDs, digital Releases, Poster und Apparel besteht.

Hort arbeitet im Team, legt die Arbeiten nicht auf einzelne Namen fest – und ihre Antworten nicht auf einzelne Gesprächspartner. So haben wir drei kurze Frage nach New York geschickt, wo ein Teil von ihnen gerade ist.

Stehen die Motive, die Farben in Bezug zu der Musik?

Die Kombination von Fotografie, Farbe und Typografie bildet eine eigenständige visuelle Sprache, die der Musik gegenübersteht.

Wie ist die Auswahl der Motive entstanden? Was sollen sie assoziieren?

In Zusammenarbeit mit dem Fotografen Michael Kohls haben wir eine fotografische Bildsprache entwickelt. Die Bildserie besteht aus Einzelbildern, die wir aus unterschiedlichen Kontexten zusammengeführt haben. Die Schallplatte und die CD werden durch Stanzung sichtbar, dadurch wird der fehlende Teil des Bildes zum grafischen Element. Die Assoziation ist frei.

Welche Schriften wurden benutzt? Und wie mit ihnen umgegangen?

Wir benutzen die Akzidenz Grotesk Schrift und für den japanischen Teil die Hiragino. Die Typografie ist insgesamt auf das Wesentliche reduziert.


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