Die menschliche Seite hinter nackten Daten

Diese Projekt ist unglaublich schön, traurig und rührend zugleich.



Herzergreifend, bedrückend und zugleich hoffnungsvoll und wunderschön ist »Bruises: The Data We Don’t See«, eine Kom­bi­na­tion aus Musikstück und Datenvisualisierung, ge­schaffen von der Musikerin Kaki King und der Infor­mationsdesignerin und Künstlerin Giorgia Lupi.

Darin dokumentieren die beiden den Krankheitsverlauf von Kaki Kings Tochter, die an Immunthrom­bozytopenie (ITP) leidet – einer Auto­im­mun­krank­heit, bei der die Zahl der Blutplättchen extrem sinkt und am ganzen Leib blaue Flecken entstehen.

Über Monate zeichnete Kaki King sämtliche Verände­run­gen am Körper ihrer Tochter auf, dazu den Grad ­ihrer ei­genen Hoffnung und Angst. Giorgia Lupi ent­wi­ckel­te ein Sys­tem, um diese klinischen Daten künstlerisch dar­zustellen. In diesem Medium-Artikel erläutert sie ihre Vorgehensweise.

Das Ergebnis ist ein Musikvideo, das die mensch­liche Komponente hinter den Daten spür­bar macht und den Blick darauf verändert, was Datenvisualisierung leisten kann. Unbedingt angucken:

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