Das Museum der veralteten Geräte

Jung von Matt kreierte auf Youtube ein Museum für Opfer des technischen Fortschritts – das »Museum of Obsolete Objects« – damit sie nicht in Vergessenheit geraten.



Bild Museum of obsolete Objects

Jung von Matt kreierte auf Youtube ein Museum für Opfer des technischen Fortschritts – das »Museum of Obsolete Objects« – damit sie nicht in Vergessenheit geraten.

Erinnern Sie sich noch an Zeiten als man Telefonnummern auf einer Scheibe wählte? (Die Null brauchte besonders viel Zeit. Eins und Zwei ließen sich schneller wählen.) Oder als das Abtippen eines Textes mit erheblichem Lärm verbunden war und Ergänzungen im Text dazu führten, dass man ganz von vorne beginnen musste? Oder an die Zeit als Daten auf eckigen Plastikdisketten gesichert wurden, die maximal 80 KB fassen konnten?

Ein Glück, dass der digitale Fortschritt zu ständigen Verbesserungen führt. Aber ein bisschen Nostalgie wird bei aller Innovationsliebe noch erlaubt sein – die Zahl der Plattenspieler in schicken Wohnzimmern und der Hype um Hipstamatic sprechen für sich.

Für alle Technik-Nostalgiker hat Jung von Matt jetzt das »Museum of obsolete Objects« kreiert. Hier werden Geräte und Objekte verewigt, die von der Technik überholt und von »Besserem« abgelöst wurden. Jedes Objekt wird mit einem eigenen kleinen Video vorgestellt, das sein Geburts- und technisches Todesjahr dokumentiert. So zum Beispiel die Kompaktkassette: erfunden 1962, obsolet 1996. Der Taschenrechner: erfunden 1970, obsolet 1998. Aber auch die Schreibfeder: erfunden 537, obsolet 1860.

Mit der Zeit wird das Museum ohne Zweifel weiter wachsen. Wer weiß, welches Objekt sich als nächstes in die Riege der veralteten Gadgets einreihen kann.

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