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Daily Sketching: Tipps & Challenges für mehr Kreativität

Scribbeln ist ein praktisches Tool, um Ideen zu visualisieren und um die eigene Kreativität zu triggern. Doch wie gelingt es, Scribbeln zur täglichen Kreativroutine werden zu lassen? Illustrationsprofis geben Tipps und Einblick in ihre Skizzenbücher

Daily Sketching

Schnell eine Idee notiert oder ein klei­nes Konzept gezeichnet – ein Stift und ein Stück Papier genügen, um den Kreativprozess zu starten. Aber wie oft überspringen wir die ersten, freien Entwürfe, um direkt mit dem zielorientierten Prozess zu starten? Wie oft trainieren wir unsere visuellen Fähigkei­ten und experimentieren mit neuen Formen, wenn das Gelernte doch gut funktioniert?

Neue Routinen zu entwickeln erfordert Zeit – und Geduld. Den Gewinn des regelmäßigen Skizzierens beschreibt die Berliner Designerin Eva-Lotta Lamm so: »Zeich­nen ist ein pragmatisches Werkzeug zum Denken, zum Gedankenformulieren und Kommunizieren. Ich sehe es als Äquivalent zur Sprache und finde, dass man zeichnen genauso lernen sollte wie schreiben.« Dazu bedarf es Übung und manchmal ein biss­chen Überwindung. Aus ihren Visual-Thin­king- und Sketching-Workshops weiß Eva-Lotta Lamm, dass den meisten das Anfangen leichterfällt, wenn sie betont, dass eine Skizze nicht schön sein muss. »Skizzieren ist Unterstützung im Denkprozess, nicht die Produktion von Kunstwerken. Es ist ein Experimentieren mit sich, mit seinen Gedanken und der Materie«, so Lamm.

Tina Dauenhauer und Ines Häßler vom Live Art Club kennen diese Hürden ebenfalls, sowohl aus eigener Erfahrung als auch von den Teilnehmer:innen ihrer Zeichenworkshops, die die beiden – die eine Gra­fi­kerin und Illustratorin, die andere Illus­tra­torin und Tattoo Artist in Ham­burg – als Livestream auf Instagram veranstalten: »Ein weißes Blatt kann einschüchternd sein, da ist es am besten, einfach loszulegen, ohne vorher viel darüber nachzudenken, was man zeichnen möchte«, sagt Tina Dauenhauer, und Ines Häßler ergänzt: »Was ich immer wieder neu lernen muss, ist, den Perfektio­nismus auszuschalten. An manchen Tagen fülle ich einfach fünf Skizzenbuchseiten, an anderen Tagen bekomme ich nicht eine kleine Skizze hin, weil es nicht so klappt, wie ich es mir vorgestellt habe.«

Inhaltsverzeichnis

Rahmen schaffen: Challenged by the community

Um motiviert am Ball zu bleiben, ist es gut, sich gewisse Rahmenbedingungen zu setzen und das soziale Umfeld einzubeziehen. Alexander Roidl, Designer und Researcher in Den Haag, führt schon lange ein Skizzenbuch, zur täglichen Routine fehlte nur ein kleiner Anstoß, den er durch andere Designer auf Instagram bekam: »Ich habe angefangen, jeden Abend an einem kleinen p5.js-Sketch zu arbeiten und ihn dann zu posten.« Eine feste Uhrzeit und das auf 15 Minuten begrenzte Zeitfenster waren dabei genauso hilfreich wie die Dokumentation auf Instagram.

Bei Chris Campe, Illustratorin und Grün­derin des Designbüros All Things Letters in Hamburg, war es ein Vortrag auf dem von ihr mitinitiierten Berlin Letters Festival, der sie zum Daily Sketching brachte. Der Schweizer Lettering Artist Francis Chou­quet erzählte von seinen Erfahrungen mit Sketching-Challenges, und kurzentschlos­sen starteten die beiden die #100daysofletteringchallenge auf Instagram: »Das war das erste Mal, dass ich bei einer Challenge mitgemacht habe, und jeden Tag etwas zu zeichnen und zu zeigen hat meine ganze Art zu arbeiten revolutioniert«, sagt Chris Campe. »Vorher habe ich nicht so kontinuierlich in Skizzenbüchern gearbeitet und auch nicht so viel Neues ausprobiert.« Teil einer Community zu sein ist für Campe dabei ein wichtiger Aspekt: »Man kuckt, was die anderen machen, wie sie damit umgehen, wenn sie drei Tage hinterherhinken, ob sie auch Dinge zeigen, die vielleicht nicht so gut geworden sind?«

Ganz ohne Druck verlaufen solche Chal­len­ges nicht, und nicht immer reichen die Dynamik der Gemeinschaft und die eigene Motivation, um 30, 100 oder gar 365 Tage durchzuhalten und täglich etwas zu erstellen und zu posten. »Selbst ich verspüre den Druck«, sagt Eva-Lotta Lamm. »Dabei ist es ja vollkommen okay, zu üben und es nie­man­dem zu zeigen. Sich daran freuen, dass ich diese Zeit, diesen Dialog mit mir und meiner Arbeit habe, dass ich versagen kann und es mir die Chance gibt zu sehen, wieso es nicht gut läuft.«

4 Sketching-Challenges für mehr Motivation

#inktober
Findet seit 2009 jährlich im Oktober statt. Bei der klassi­schen Challenge geht es um eine tägliche Tintenzeichnung, bei
der neueren Variante Inktober52 zeichnet man ein Jahr lang jede Woche eine Skizze.

#drawthisinyourstyle
Sehr beliebte Challenge, bei der man die Zeichnungen anderer in seinem eigenen Stil umsetzen soll oder andere zum Kopieren der eigenen Werke inspiriert.

#ourplanetweek
Die einwöchige Challenge, die erstmals 2020 stattfand, verbindet Illustration mit Umwelt­themen. Das Tolle: Für jede Zeichnung, die man während der Challenge mit entsprechen­den Hashtags veröffentlicht, pflanzt die Organisation @onetreeplanted einen Baum.

#thesketchbookproject
»The Sketchbook Project« ist genau genommen keine Chal­lenge, sondern ein inter­na­tio­na­les Kunstprojekt der Brooklyn Art Library. Man bestellt ein Skizzenbuch (analog circa 30 Dollar, digital 65 Dollar), füllt es und schickt es zurück nach New York City. Dort wird es in die Skizzenbuchsammlung aufgenommen und ausgestellt. Alles ist erlaubt, außer ein leeres Buch zurückzuschicken.

Themenfindung: Vom Hölzchen zum Stöckchen

Silke Schmidt lebt im Norden Berlins in der Uckermark. Die Illustratorin und Künstlerin hat schon an vielen Sketching-Challenges teilgenommen und zeich­net fast jeden Tag. »Wenn man ein Instrument spielt, übt man ja auch, ich finde es wichtig für die Fingerfertigkeit und den Kopf«, sagt sie. Als sie vor einigen Jahren zum ersten Mal von einer Illustratorinnen-Challenge hör­te, war sie sofort davon angetan, dass sich damit große Projekte in kleine Häppchen aufteilen lassen, und machte mit. Mindes­tens einmal im Jahr setzt sie zudem ihr eigenes »100days«-Thema, sucht einen Hash­tag dafür, den noch niemand benutzt hat, und legt los. »Mir macht es Spaß, ein persönliches Thema zu erfinden, und dann plane ich auch nicht. Hat man einmal den Anstoß, kommt man vom Hölzchen zum Stöckchen – ich habe immer neue Ideen.« Etwa ihre #100daysoutofberlin-Challenge oder zuletzt eine Serie von 100 Menschen, denen sie im Leben begegnet ist.

Mike Okay vom Berliner Künstlerkollek­tiv klub7 steht in normalen Zeiten von früh bis spät im Atelier und arbeitet direkt auf der Leinwand, ohne vorher viele Sketches anzufertigen. Aber Corona und das Homeschooling haben seinen Workflow verändert: »Was anfangs nervig war, inspiriert mich jetzt, zu scribbeln. Die Schulauf­gaben meiner Tochter bergen viele spannende kleine Geschichten, denen ich neugierig folge, und ich versuche, daraus Ideen zu generieren«, erklärt Okay. So sind es oft scheinbar banale Impulse, einfache Lern- und Leseübungen, die seine Aufmerk­sam­keit wecken. Wortspiele, Silbentrennun­gen, Geschichten über den Wald, und wenn die Matheaufgaben an der Reihe sind, malt er Muster auf karierte Blätter.

Experimentieren: neue Fähigkeiten und Techniken entdecken

Was aber tun, wenn die Ideen wirklich mal ausbleiben? Chris Campe und Alexander Roidl suchen dann nach Vorbildern, die sie neu interpretieren können. »Wenn ich eine Zeichnung von jemand anderem nachzeichne, muss ich ganz genau hinschauen und analysieren, um zu verstehen, wie sie funktioniert, wie sie gemacht ist. Das Ergebnis sieht dann trotzdem ganz anders aus als meine Vorlage und es entsteht etwas Neues«, so Campe. Bevor sie solche Bilder veröffentlicht, fragt sie die Urheber:innen und verweist in den Bildunterschriften auf sie. Es gibt für so etwas auch einen Hashtag auf Instagram: #drawthisyourstyle. Damit fordert man andere Kreative direkt auf, etwas in ihrem eigenen Stil nachzuahmen.

Ebenso kann man aber auch Challenge für sich variieren, wie Silke Schmidt mit ihren »31 Girls on A4«-Tuschezeichnun­gen, die 2020 während der #inktober-Challenge entstanden. »Diese Challenge geht eher in Richtung Manga, Schwarzweiß, und es gibt jeden Tag ein Thema – das habe ich aber komplett ignoriert, alte Tusche herausgeholt und mich gezwungen, 31 Tage lang damit zu zeichnen«, berichtet Schmidt. Ent­schei­dend ist, immer wieder neue Wege zu er­proben – inhaltlich und technisch: »Es geht mir vor allem darum, mich auf den Prozess zu konzentrieren und kontinuierlich Dinge zu verbessern, zu verändern, oh­­ne auf ein bestimmtes Endprodukt zu achten«, sagt Alexander Roidl.

»Skizzenbücher sind wie ein Steinbruch für Ideen«

Ungemeine Experimentierfreude spie­gelt sich auch in den Skizzenbüchern von Chris Campe wider, zumal sie seit ihrer ersten Challenge eine viel innigere Beziehung und intensivere Auseinandersetzung mit ihnen hat. »Die Interaktion damit ist viel wichtiger geworden, die Skizzenbücher sind wie ein Steinbruch für Ideen«, meint Campe. Es wechseln sich darin Seiten mit Notizen und Skizzen mit eher ausgearbeiteten Seiten und extra Seiten für Instagram ab, die sich aufgrund der speziellen Buchbindung gut fotografieren lassen. Dazwischen finden sich immer wieder Doppelseiten, die Campe mit schwarzer oder weißer Plaka-Farbe übermalt hat, um sie neu zu gestalten. »Manche Menschen sind entsetzt, dass ich diese Seiten sozusagen entferne, aber das Schöne ist, dass durch die feuchte Farbe manchmal alte Zeichnun­gen durchschimmern«, sagt sie. Etwas, das mit Acrylfarbe so nicht funktioniert. »Als ich gehört habe, dass Pelikan keine Plaka-Farbe mehr herstellt, habe ich noch schnell ganz viel Weiß und Schwarz im Netz bestellt.«

Kleine Experimente beim Zeichnen, etwa mit ge­schlossenen Augen, als Rechtshänderin mit links oder umgekehrt, an besonderen Orten wie der Sauna, machen ihr ebenfalls Spaß – und die Ergebnisse dürfen extra schlecht aussehen: »Ich war in der 80-Grad-Sauna, das Papier ist nach und nach vollgetropft, und der Stift hat versagt, außerdem hatte ich Angst, Ärger zu bekommen oder dass das Buch anfängt zu brennen«, so Chris Campe. Von all dem erzählt ihr Skizzenbuch. Doch nicht nur als gestalterisches Werkzeug, Ideentagebuch und Steinbruch für neue Projekte sind persönliche Skizzensammlungen spannend, sondern auch als Inspiration für andere Kreative. Und so ist es ein großes Glück, dass das Frankfurter Städel Museum seine Skizzenbuchsammlung komplett digitalisiert unter https://is.gd/Skizzenbuch_Staedel zugänglich ge­macht hat.

Daily Sketching: So scribbeln Illustrator:innen und Designer

Ines Häßler, Illustratorin und Tattoo Artist

  • Tools: Skizzenheft A5, Bleistift, Fineliner, Scanner

Ines Häßler arbeitet ausschließlich analog. Wenn sie ein Thema interessiert, lässt sie sich vorher oder während des Zeichnens visuell berieseln. Bisher hatte sie nie die Zeit für eine Challenge, hat es sich aber für dieses Jahr fest vorgenommen. Neben der Natur, den kleinen Dingen oder Emotio­nen im Alltag sind es vor allem ihre Tattoo-Kund:innen, die sie inspirieren: »Ich bin immer wieder überrascht, welche Ideen da kommen, sie eröffnen mir jedes Mal neue Blickwinkel und Themenbereiche.«

Silke Schmidt, Illustratorin und Künstlerin

  • Tools: Zeichenblock, 20 mal 20 Zentimeter (170 Gramm), Füller, Bleistift, Farbkasten, Tusche, Scanner

Silke Schmidt kombiniert in ihren Skizzen figürliche und typografische Elemente. Mit Bleistift, Füller und einem einfachen Schulfarb-
kasten zeichnet sie auf einem quadratischen Block – die Bilder lassen sich dann gut rahmen oder auf Instagram teilen. Daneben fertigt die Künstlerin in ihrem Atelier große Holzschnitte an und gibt Zeichenworkshops.

Daily Sketching Silke SchmidtBild: Stefanie Fiebrig

Daily Sketching Silke Schmidt

Mike Okay, Künstler und Illustrator

  • Tools: Skizzenheft, Kästchenpapier, Bleistift, Füller und Buntstifte

Während Mike Okay die gemeinsamen Aktionen mit seinem Kunstkollektiv vermisst, hat er beim Homeschooling seiner Tochter das Skizzieren wieder­entdeckt. Der Schulstoff gibt genug Themen und Ideen her, und die Finger bleiben auch außerhalb des Ateliers geübt. Für seine Fassadenbilder und Leinwandgemälde arbeitet er mit Sprühdosen, Acrylfarben, Airbrush­pistolen und Kreiden – so wie hier bei der großflächigen Umsetzung der ursprünglichen Skizze.

Tina Dauenhauer, Illustratorin

  • Tools: Zeichenblock oder Tablet mit papierähnlicher Schutzfolie

Seit sie ein Tablet mit Zeichenstift besitzt, skizziert Tina Dauenhauer fast jeden Tag. Zudem nimmt sie regelmäßig an Sketching-Challenges auf Instagram teil. Vergangenes Jahr hat sie ihre eigene, vom InkTober inspirierte Zeichen-Challenge #tinadiytober ins Leben gerufen, bei der auch andere mitmachen können. Gemeinsam mit Ines Häßler und Leonie Henze gibt sie im @liveartclub Zeichenunterricht bei Instagram.

Eva Lotta-Lamm, Visual Thinker und Designerin

  • Tools: Zettel, Stifte und Scanner

Für Eva-Lotta Lamm sind Zeichnungen ein Universalwerkzeug wie Schrift. Mit ihren Sketchnotes und UX Sketches ordnet sie Themen nicht linear, sondern räumlich an und macht so komplexe Sachverhalte ver-ständlich. Beim Skizzieren geht es ihr darum, sich der visuellen Essenz eines Motivs zu nähern und auf den Punkt zu bringen. Oft genügen dafür bestimmte Haltungen wie der geneigte Kopf des Violinspielers. Diese Fähigkeit des Verdichtens vermittelt sie auch in ihren Workshops.

Bild: Norman Posselt

Alexander Roidl, Designer und Researcher

  • Tools: JavaScript, WebGL, p5.js, Python, diverse Open-Source-Tools wie Inkscape

In seinen digitalen Skizzen setzt sich Alexander Roidl,mit Form, Farbe, Komposition und Code auseinander. Das hilft ihm, sich visuell weiterzubilden und gleichzeitig so viel Output zu kreieren, dass darüber schon Lehraufträge und Kundenprojekte wie eine Website für die Gerrit Rietveld Academy entstanden sind.

Chris Campe, Gestalterin und Lettering Artist

  • Tools: Skizzenbuch A5 (140 Gramm), Tinte und Farben

Chris Campe landet immer wieder bei Buchstaben, von Zeit zu Zeit tauchen aber auch figürliche Zeichnungen in ihren Skizzenbüchern
auf – neben kleinen Notizen, in denen sie ihre Arbeit reflektiert. Besonders auffällig sind die mit Plaka-Farbe grundierten Doppelseiten. Teils schimmern die ursprünglichen Zeichnungen durch die Farbschicht. Campe hat kürzlich einen Lehrauftrag an der FH Potsdam angenommen und bietet dort einen Kurs zu Lettering im Skizzenbuch an.

Bild: Norman Posselt

10 Tipps fürs Daily Sketching

  1. Setze dir eine feste Zeit und Zeitspanne, die du natürlich überschreiten darfst, wenn es gerade Spaß macht.
  2. Zeichne Sachen, an denen du Interesse hat.
  3. Skizziere einfache Dinge aus dem Alltag und abstrahiere sie.
  4. Lasse beim Zeichnen bewusst Dinge weg und setze einen klaren Fokus.
  5. Verwende kein teures Papier – die Rückseite eines Kassenzettels kann reichen.
  6. Beginne beim Skizzenbuch nicht auf der ersten Seite. Das nimmt den Druck.
  7. Hab dein Skizzenbuch oder Tablet immer griffbereit.
  8. Lasse Fehler zu oder mache sie bewusst, indem du zum Beispiel mit geschlosse­nen Augen oder mit der nicht dominanten Hand zeichnest – das stärkt die Vorstellungskraft und schärft den Blick.
  9. Schau dir zur Inspiration Sketches oder Skizzenbücher von anderen an.
  10. Nimm an Challenges teil – und variiere deren Themen oder Techniken

Weitere Sketches der Illustratoren finden Sie in der PAGE 06.2021, die Sie hier runterladen können:

PDF-Download: PAGE 06.2021

Kryptokunst: Hype oder Chance? ++ Tutorial: Erste Schritte in TouchDesigner ++ Agenturen für Na-chhaltigkeit ++ Daily Sketching: Tipps & Challenges ++ Playing Card ++ Typo in AR und VR ++ Illus-tration Library fürs Brand-Storytelling Design ++ Corporate Design für ein Coliving-Start-up ++ Booklet: Agentursoftware

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