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Auch so kann Fußball aussehen!

Was zählt, ist das Spiel und nicht das Geschlecht, sagen die Kreativen von NORD ID – und haben die dänische Frauenfußball-Liga mit einem umwerfenden Rebranding versehen, das gleich mehrfach verblüfft.

Der Frauenfußball wird immer populärer. Mit einem weltweiten Jahresumsatz von geschätzten mehr als 500 Millionen Euro ist er die wertvollste Frauensportart der Welt.

Da muss natürlich ein neues Image und ein neuer Markenauftritt der Sportart her, die so lange so stiefmütterlich behandelt wurde.

Zu UEFA EM im Sommer hat Jung von Matt die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft bereits erfrischend anders dargestellt – mit Perlenkette zum Trikot, in tollen Bildern und Ironie inklusive.

Das war schon ein Quantensprung. Vor allem auch, weil sich dieser Auftritt nicht mehr am Männerfußball orientierte.

Die Identity, die das Kopenhagener Studio von NORD ID jetzt für die dänische Frauenfußball-Liga entwickelt hat, ist so umwerfend, dass sie noch mal auf ganz neue Weise staunen lässt.

 

Umwerfend dynamisch – und schön

Was zählt ist das Spiel und nicht das Geschlecht ist die Prämisse, mit der die Kreativen von NORD ID arbeiteten. Und so ein neues Markenimage für die dänische Frauenfußball-Liga entwickelten, das vor Dynamik nur so vibriert und das dabei eine solch mitreißende Ästhetik hat, dass man sich gar nicht sattsehen kann.

Mit dem neuen Erscheinungsbild und neuen Namen, soll nicht nur der Bekanntheitsgrad der Liga gesteigert werden, sondern den Frauenfußball auch für Sponsoren attraktiver machen.

Dem gingen Marktanalysen und auch Interviews voran, die schnell klarmachten, dass der Frauenfußball viel zu lange im Schatten der Männer stand – und noch immer steht.

Also musste ein Befreiungsschlag her, der mit dem Namen begann.

Spiel statt Geschlecht

In Zusammenhang mit dem Naming entwickelte NORD ID ein System, das die gesamte Liga durch den verzicht auf eine Geschlechtszuschreibung aufwerten soll. Aus der Kvindedivisionsforeningen, dem Frauenliga-Verband, wurde der Liga-Verband Ligaforbundet.

Gleichzeitig wurden die einzelnen Unterteilungen in 1. Division oder 2. Division die A-Liga, B-Liga oder C-Liga, die wesentlich intuitiver funktionieren und auf eine Zählung verzichten.

Als das soll dazu beitragen, dass die Frauenfußball-Liga nicht als ein Ableger der Männerfußball-Liga gilt, sondern ganz eigenständig dargestellt ist, unabhängig, selbstbewusst und stolz.

Über das Naming und die neue Klassifizierung hinaus, konzentrierte sich NORD ID ganz auf den Sport selbst, auf die Energie und das Tempo, das von ihm ausgeht, die Schönheit und Emotion – und setzt ganz auf Bewegung.

Dynamisch und hoch hinaus

Die Bildwelten sind verwischt und drücken so jede Menge Tempo – und auch Leidenschaft aus. Sie sind universell, zeigen in der Regel keine einzelnen Spielerinnen, sondern konzentrieren sich ganz auf den Vibe des Sports, auf den Rhythmus und die Rasanz.

Gleichzeitig zieht sich ein neues Logo durch die visuellen Welten, das von den Linien und Winkeln des Spielfelds selbst abgeleitet ist.

So entstand ein Sternchen, das an den Asterisk erinnert, das so einfach wie wiedererkennbar ist, hoch hinaus in den Himmel führt, aber auch Ähnlichkeit zu dem Gendersternchen anklingen lässt.

Gleichzeitig ist er eindrucksvoll flexibel – und gilt als Grundlage der neuen Schrift, die den Auftritt bestimmt.

 

Rund, klar – und unique

Die A-Ligae, wie die neue Schrift heißt, die gemeinsam mit der dänischen Schriftdesignerin Trine Rask entstanden ist, leitet sich von den gerade Linien ab.

So wurde ein monospaced Font gezeichnet, die so klar und funktional, wie auch sehr ausdrucksstark ist.

Besonders sind auch ihre ausgeprägten Rundungen, die an den Spielball erinnern.

Über alle Kontaktpunkte hinweg, analog und digital, auf der Website, in den sozialen Medien und auch im TV ist sie zu finden.

Das alte Logo:

 

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