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Agenturporträt: Serve and Volley

PAGE gefällt …: Serve and Volley, Studio für Grafik- und Interaktionsdesign aus Köln, das Museen leuchten und Archive lebendig werden lässt, mitreißend von Stadtentwicklung und dem Kampf um den Hambacher Forst erzählt – und zeigt, welche Kraft in der interdisziplinären Arbeit liegt.

Bild: © Thekla Ehling

Name Serve and Volley

Location Köln

Web www.serveandvolley.studio
www.instagram.com/serveandvolley.studio/

Schwerpunkte Bücher, Plakate, Webseiten, Erscheinungsbilder, Magazine, Typographie, Workshops

Start 2019

Strukturen Serve and Volley ist ein in Köln ansässiges Studio für Grafik- und Interaktionsdesign und wird von Klaus Neuburg und Simon Roth betrieben. Das Studio arbeitet interdisziplinär und transmedial, vor allem in den Bereichen, Bildung und Kultur. Neben Projekten im Kundenauftrag organisieren Klaus und Simon mit dem Team von Froh! e.V. (froh.ngo) internationale Workshops, in denen Medienprojekte entwickelt werden.

Inspiration Unsere Inspirationen speisen sich größtenteils aus einem regen Austausch mit Menschen anderer Disziplinen wie Journalismus, Architektur, Kunst und Gesellschaft. Dies ergibt sich zum einen großen Teil aus der Arbeit mit Froh!, wo wir z.B. mit Wissenschaftler:innen und Künstler:innen aus anderen Kulturkreisen zusammenarbeiten. Ausserdem versuchen wir bei Aufträgen immer möglichst viel von dem zu verstehen, was wir da kommunizieren. Das kann sehr inspirierend sein. Ausserdem sind wir auch in unterschiedlichen Konstellationen an Hochschulen mit Studierenden im Austausch. Dies fordert uns immer wieder neu heraus.

Ideensuche Die Ideensuche basiert bei uns immer auf eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten. Wie erwähnt versuchen wir die Inhalte, um die es geht, so umfassend wie möglich zu verinnerlichen meinst mithilfe von Gesprächen mit Auftraggeber:innen und natürlich klassischer Recherche. Dazu lassen wir uns gerne durch, Bücher aus ganz anderen Bereichen, Sport, Kunst, Musik oder Filmen ablenken. Neben der rein interllektuellen Auseinanderesetzug mit dem Thema fangen wir parallel oft eher mit den ersten Entwürfen an. Kopf und Hand stehen in der Phase im Dialog.

Arbeitsweise Bei den Entwürfen konzentrieren wir uns auf starke Konzepte mit einer klaren visuellen Botschaft. Wir arbeiten oft mit typografischen Ansätzen, die wir durch das Zusammenwirken von Räumlichkeit und zweidimensionalen Elementen miteinander verweben. Dabei hilft uns seit neuestem der kreative Umgang mit Code bei der Umsetzung. Der grafische Output ist letztlich oft das Ergebnis einer Dynamik zwischen den erwähnten starken Konzepten und einem spielerischen Experimentieren und Überschreiten dieser starren, selbst auferlegten Restriktionen.

Held:innen Natürlich gibt es Menschen, die uns in unserer Arbeit prägen. Held:innen sind für uns aber eher Menschen, die sich für etwas engagieren, z.B. die Publizist:innen, mit denen wir in unseren Workshops in Osteuropa arbeiten.
Durch die Arbeit am Buchprojekt »#hambibleibt« über den Protest im Hambacher Forst haben wir die Situation der Aktivist:innen dort nochmal neu kennengelernt. Die Aktionen sind in den letzten Jahren zu einem Synonym geworden nicht nur für den Protest gegen die Nutzung der Braunkohle, sondern auch ganz allgemein für den Kampf gegen die verschiedenen Formen von Unterdrückung und Zerstörung.

Für wen sie einmal im Leben arbeiten möchten Wir haben keine Lieblingskunden, aber es geht uns schon um die Sache hinter einem Unternehmen oder allgemein einem Kunden bzw. einer Kundin. Geht es um etwas, das uns als Gesellschaft im Positiven beeinflussen kann, voranbringt oder, verbindet, dann arbeiten wir besonders gerne für das Projekt.

Kunden Auswärtiges Amt, BDA – Bund Deutscher Architektinnen und Architekten, Bundeszentrale für politische Bildung, Bode Museum Berlin, Corps. Verlag, DAAD, DVV International, Goethe Institut, #hambibleibt, Lenbachhaus München, n-ost – Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung, niggli Verlag, Regionale Ressourcenwende in der Bauwirtschaft (ReBau), Simultanhalle Köln, Strizzi Ausstellungsraum

#hambibleibt 2012–2022
Dieses Buch ist eine Kombination aus künstlerischen und aktivistischen Positionen, dokumentarischen Ansichten und einer großen Wertschätzung für die Menschen, die im April 2012 die Entscheidung getroffen haben, mit der Besetzung des Hambacher Waldes einen wertvollen Lebensraum zu verteidigen.
Tbilisi – Archive of Transition
Das Archive of Transition erfasst verschiedene Dimensionen und Geschwindigkeiten des Wandels in der Stadt Tiflis. Wir haben mit Künstlern und Stadtplanern, Architekten und Aktivisten, Priestern und Politikern gesprochen, um zu verstehen, was der Wandel für sie alle bedeutet.
Froh! Magazin
Collaboratory
Das Collaboratory ist der digitale Open Space des Lenbachhauses. Der Open Spave verbindet Elemente aus Online-Multiplayer-Games, einen 3D-Raum, Interaktionen in Echtzeit sowie Physik-Simulationen und ein Content-Management-System im Hintergrund zu einem experimentellen Online-Treffpunkt.
lab.Bode pool
Konzept und Design für die Webseite lab-bode-pool.de. Die Webseite liegt die Vision eines Museums zugrunde, in dem aktuelle, gesellschaftlich relevante Fragen und Themen verhandelt werden und das seinen Nutzern individuelle Anknüpfungspunkte an die eigene Lebenswirklichkeit ermöglicht.
#hambibleibt 2012–2022
Bild: Serve and Volley
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collaboratory-lenbachhaus.de
Bild: Serve and Volley
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Second Thoughts
Magazin das sich damit auseinandersetzt wie der Journalismus mit dem wachsenden Populismus umgehen kann? Wie können Journalisten gegen Fake News vorgehen? Welche Geschichten stecken zwischen den Zeilen und hinter den Bildern? – Bild: Serve and Volley
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Tbilisi – Archive of Transition
Bild: Serve and Volley
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Geschichte Findet Stadt
Geschichte findet Stadt ist ein praktisches Forschungsprojekt zu den Themen Erinnerungskultur und Ermöglichung von Selbstbeschreibungen mit Hilfe von offenen Archiven. In dem Archiv sollen Geschichten von Menschen aus dem Stadtteil gesammelt, aufbereitet und leicht zugänglich gemacht werden. – Bild: Serve and Volley
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Ciao! Strizzi
Buchpublikation in Form eines Archivs der die acht Jahre des Ausstellungsraums Strizzi in Köln dokumentiert. – Bild: Serve and Volley
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Ciao! Strizzi
Bild: Serve and Volley
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Ciao! Strizzi
Bild: Serve and Volley
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Strizzi
Poster und Erscheinungsbild für den Ausstellungsraum Strizzi – Bild: Serve and Volley
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(Dis)Obedience in Digital Societies
Bild: Serve and Volley
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lab.Bode Finale
Das lab.Bode Finale bildet den Abschluss des fünfjährigen Programms lab.Bode - Initiative zur Stärkung der Bildung im Museum. Unter dem Motto »Wir bringen das Museum in Bewegung!« wird das Bode-Museum auf der Museumsinsel zum Aktionsraum und bietet allen Berlinern ein vielfältiges Programm. – Bild: Serve and Volley
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lab.Bode Finale
Bild: Serve and Volley
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Böhm Bauten
Böhmbauten ist ein Archiv und zugleich ein Routenplaner mit mittlerweile 30 Bauten von Gottfried Böhm, dem herausragenden Kölner Architekten, international anerkannt, mehrfach ausgezeichnet und erster deutscher Pritzker-Preisträger. – Bild: Serve and Volley
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Produkt: eDossier: »Weißraum in Print, Web & Mobile«
eDossier: »Weißraum in Print, Web & Mobile«
Inspirierende Beispiele & Cases aus den Bereichen Verpackungsdesign, Geschäftsausstattung, Buch- und Kataloggestaltung sowie Rauminstallation

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