Bündnis gegen Rassismus fordert Menschlichkeit im Alltag

Das Bündnis gegen Rassismus aus Sachsen hat die Antirassismus-Kampagne #100PROZENTMENSCH gestartet.



Rassismus hat viele Facetten, er muss nicht explizit geäußert werden, sondern zeigt sich in Ämtern und Behörden, auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt und in vielen weiteren, alltäglichen Situationen –  viele Menschen in unserem Land erfahren tagtäglich Mikroaggressionen, Dirkriminierung und Rassismus. In Sachsen haben sich inzwischen 40 verschiedene Verbände, Vereine und Organisationen zum Bündnis gegen Rassismus zusammengeschlossen, um gemeinsam ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Rassismus zu setzen.

So will das Bündnis nun mit der Kampagne #100PROZENTMENSCH auf den Alltags-Rassismus aufmerksam machen, denn über Rassismus in all seinen Ausprägungen wird zu selten offen gesprochen.

»Mit #100PROZENTMENSCH setzen wir das Thema auf die Agenda und werben deutlich für die Unantastbarkeit der Menschenwürde. In unseren Stärken und Schwächen, in unserem Aussehen, in unserem Glauben und unseren Geschlechtern sind wir unterschiedlich. Doch in unseren Rechten sind wir gleichwertig. Wir sind alle hundert Prozent Mensch«, so Gerardo Palacios, Bildungsreferent und Mitglied des Organisationskreises im Bündnis gegen Rassismus.

Dazu gestaltete die Dresdener Agentur Cromatics ein Visual, das unter dem Motto »Gebrauchsinformationen« die Inhaltsstoffe eines Menschen auflistet – Wasser und organische Elemente – und zu einem sorgsamen Umgang miteinander aufruft. Dieses kommt auf Plakaten und Bannern mit der Aufschrift #100PROZENTMENSCH zum Einsatz, die am Tag der Toleranz vor rund zwei Wochen an prominenten Stellen Dresdens aufgehängt wurden, etwa am Herbert-Wehner-Haus, der Geschäftsstelle des AWO Landesverbands und an der Waldschlösschenbrücke.

Auf der Website des Bündnis gegen Rassismus gibt es das Visual als Bildmaterial zum Teilen in Social Media, zudem kann man gegen einen kleine Spende Kampagnen-T-Shirts bestellen.

 


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