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Sonja Braas – so far

O.KU.S Foto Kunst Stadtforum, Innsbruck
Ausstellung

 
Sonja Braas befasst sich in ihren Arbeiten mit der Konditionierung von Wahrnehmung und Vorstellung sowie der Bedeutung von Bildern in diesem Prozess.

Sonja Braas befasst sich in ihren Arbeiten mit der Konditionierung von Wahrnehmung und Vorstellung sowie der Bedeutung von Bildern in diesem Prozess. In den gezeigten Serien «Forces«, »The Quiet of Dissolution« und »The Passage« setzt sich Sonja Braas mit der Idee des Sublimen, der Zerstörung und der Zeit auseinander. Braas verführt den Betrachter dazu, sich emotional auf die malerisch anmutenden, großformatigen Bilder von Naturgewalten und Katastrophen sowie die stillen Bilder von eisigen Landschaften einzulassen und ihnen zu glauben. Es gelingt ihr dabei, sowohl die Kraft und Energie als auch die Stille, sicht- und beinahe hörbar zu machen. Doch wie natürlich und echt ist diese Natur tatsächlich? Wie sehr ist unser Blick konditioniert? »Die Fotografie befindet sich in einem Paradigmenwechsel, den wir vielleicht technisch erfasst haben, dessen Vokabular wir jedoch noch erlernen müssen. Das Werk von Sonja Braas siedelt sich genau an dieser Membran an, wo das Vertrauen in das Medium noch als gegeben erscheint und Zweifel noch eine Option ist.« (Thomas Seelig). Sonja Braas‘ Fotografie ist zugleich auch Malerei und Skulptur und begegnet uns als Argument und Verführung.

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