Politische Plakate gesucht!

Hier können Plakatdesigner endlich mal politische Aussagen machen, die ihnen am Herzen liegen.



Das Plakatdesign-Projekt Mut zur Wut geht in eine neue Runde. Der vom Designer Götz Gramlich initiierte Wettbewerb findet alljährlich seit 2010 statt und verzeichnet mittlerweile 2500 Einsendungen aus über fünfzig Ländern.

Kann man mit Plakaten die Welt verbessern? Die Veranstalter formulieren es in in ihrem Aufruf so: »Wir wissen, dass Projekte wie dieses nicht die Flüchtlingsproblematik in Europa, den Krieg gegen Terrorismus oder die Entsorgung radioaktiver Abfälle lösen werden. Aber wir glauben an soziale Verantwortung und daran, dass jeder von uns ein kleines Stück dazu beitragen kann, ideologische und geographische Barrieren zu überwinden.«

Grundidee des Wettbewerbs ist es, die von einer stets hochkarätigen Jury ausgewählten Plakate dort zu zeigen, wo möglichst viele Menschen sie sehen: auf der Straße. So gibt es jedes Jahr Wanderausstellungen, die die Poster in verschiedene deutsche und internationale Städte bringen.

Von 15. Februar bis 15. April können Gestalter nun maximal drei Plakate einreichen, wobei die Dateien höchstens 3 Megabyte groß sein dürfen. Erst nach der Jury-Sitzung sind A1-Druckdaten nötig.

Der Jury gehören dies Jahr Julia Kahl, Ariane Spanier, Verena Panholzer, Eduardo B. Arambarri und Steffen Knoell an.

Und hier noch ein paar Gewinnerarbeiten aus dem Vorjahr.

 

 

Abdelhamid Ameur: Gender Cake Gap

 

 

Manuel Gensheimer: Reality Reminder

 

 

Artur Steinke: Smartsucker

 

 

Hua Wei: Globale Erwärmung

 

 

Roland Strailer: Tierfabriken

 

Taber Calderon: Offene Grenzen


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