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Bis zum 5. Februar dreht sich im Haus der Kulturen der Welt alles um Kunst und digitale Kultur – in einem großartigen Jubiläumsprogramm.



Bis zum 5. Februar dreht sich im Haus der Kulturen der Welt alles um Kunst und digitale Kultur – in einem großartigen Jubiläumsprogramm.

25 Jahre transmediale und ganz im Sinn der Veranstalter, die sich immer wieder mehr um Aufbruch als um Standortbestimmung bemühen, geht es in diesem Jahr um Inkompatibilität. Heißt um das, was eben nicht zusammen passt, um Brüche, Lücken und kreative Hacks, in einem Programm mit Ausstellungen, Diskussionen, Videoscreenings, Workshops, Performances und und und. Besonders spannend ist es einen Blick auf Glitch zu werfen (siehe PAGE), eine Kunstrichtung, die sich mit Systemfehlern beschäftigt.

In der Ausstellung Dark Drives Uneasy Energies in Technological Times werden 35 Arbeiten gezeigt, die sich den »dunklen Seiten der technologischen Kultur« widmen, während das Symposium systems | publics | aesthetics (3. – 4. Februar) politische, soziale und kulturelle Inkompabilitäten beleuchtet – u. a. mit Anonymous, Siegfried Zielinski und Norifumi Ogawa. Das Videoprogramm Satellite Stories zeigt Arbeiten von Till Nowak, der Menschen in gigantischen Maschinen in den Himmel katapultiert, von Dellbrügge & de Moll, Bjørn Melhus, People like Us – und historische Werke aus den Anfängen des Festivals, das 1988 als VideoFilmFest startete.

Der neue transmediale-Kurator Kristoffer Gansing hat ein gigantisches, überbordendes Programm zusammengestellt, bei dem man sich nur schwer entscheiden kann, auf welche der vielen Veranstaltungen man jetzt geht.

Versuchen sollte man auf jeden Fall so viele wie möglich zu besuchen – und auf keinen Fall verpassen darf man die Joshua Light Show aus New York. Seit 1967 präsentiert die Künstlergruppe, ganz Sixties-gemäß unter Timothy Learys Motto »Turn on, tune in, drop out«, einzigartige und berauschende Lichtprojektionen. Sie finden am 1., 3. und 4. Februar im Auditorium des Hauses der Kulturen der Welt statt.

Das gesamte Programm der transmediale finden Sie hier.

Abb. oben: Videostill Magic for Beginners (2010), © Jesse McLean


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