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GWA-Umfrage: Agenturvermarktung

Neues zum Thema, wie und wo sich Agenturen vermarkten, legt eine GWA-Umfrage offen. Spannend ist, dass ganze 92 % der Befragten für 2026 gleich viele oder mehr Mitarbeitende im Team Kommunikation + Marketing einplanen wollen!

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Schon den morgigen LinkedIn-Post geplant oder die nächste Fachpublikation verfasst? Viele Agenturen nutzen diese Kanäle für ihre Vermarktung, was eine neue GWA-Umfrage herausgearbeitet hat. Aber auch das Analoge steht im Fokus guter Agenturvermarktung – und zwar in Form von Events.

LinkedIn, Fachpublikationen & Events

Der Grund liegt auf der Hand: Auf LinkedIn und mittels Fachpublikationen lassen sich sehr gezielt die richtigen Zielgruppen erreichen, also die, die es wirklich interessiert. Da ist LinkedIn zwischen den zahlreichen Social-Media-Portalen mittlerweile das Netzwerk der Wahl, wenn es ums (Agentur)Business und deren Lead-Generierung geht.

Und ebenso mit tiefergreifenden Fachpublikationen können Agenturen sich positionieren und ihre Expertisen streuen.

Ein anderer, aber analoger Kanal ist das Event. Auch hier finden Kommunikation und Vermarktung statt. Agenturen vermitteln mit wohldurchdachten Veranstaltungen nicht nur Expertise, sie treten ebenso in den direkten, persönlichen Kontakt mit Businesspartner:innen, der Kundschaft, möglichen Auftraggeber:innen.

Ein weiterer Kanal ist das E-Mail-Marketing.

Was ist knapp? Welche Hürden gibt es?

All diese Kanäle zu bedienen, dürfte denjenigen, die Marketing und Kommunikation als Beruf gewählt haben, zwar Freude bereiten, aber es braucht auch sehr viel Zeit und Budget. Beides ist im Agenturalltag nicht nur knapp bemessen, es mangelt daran. Die GWA-Umfrageergebnisse verdeutlichen das.

Dabei ist natürlich das Verfassen, Anlegen und Planen eines LinkedIn-Posts weit weniger zeitaufwendig und kostenintensiv als die Planung und Durchführung eines ganzen Events. Zeit und Budget müssen sich hier die Waage halten.

Eine der größten Hürde ist laut Ergebnissen eine geringe Öffnungs- und/oder Antwortrate, gefolgt von veralteten Daten, bei denen der Aufwand der Pflege sehr hoch sei. Unvollständige oder fehlende Kontaktdaten zählen ebenso dazu.

92 % planen gleich viele oder mehr Leute im Team

Aber: So oder so ergaben die Ergebnisse zusätzlich, dass 92 % der Befragten für 2026 gleich viele oder mehr Mitarbeitende im Team Kommunikation + Marketing einplanen. Eine ganze Menge.

Weitere Key Facts der Umfrage sind, dass Künstliche Intelligenz am meisten Einfluss auf die Vermarktung hat – und zwar perspektivisch gesehen bis hin zum Jahr 2027. Genannte Stichworte: AI: GEO, AI/Generative KI. Das betrifft auch die Arbeitsweisen, vor allem im Bereich der Content-Produktion durch und mit KI.

Der Erfolg der Vermarktung wird außerdem vor allem anhand von konkreten Geschäftsanfragen bemessen sowie der KPIs (Engagement, Conversion). Und die Eigenkommunikation ist größtenteils unter dem C-Level aufgehängt.

Die Zielgruppe der Befragung waren Mitglieder des GWA-Forums Agenturvermarktung, der Befragungszeitraum lief vom 1. bis zum 31. Oktober 2025.

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