Böse Dinge

Glitzer-Handys, Obama-Turnschuhe oder Salz und Pfeffer als pralle Oberweite: Im Museum für Kunst und Gewerbe gibt es wunderbar »böse« Dinge zu sehen. Hier eine Auswahl ...



Vor 100 Jahren eröffnete Gustav E. Pazaurek in Stuttgart die »Abteilung für Geschmacksverirrungen« und sammelte 900 Beispiele des schlechten Geschmacks, »böse Dinge« in seinen Augen, die den Idealen von Werkbund und Bauhaus diametral entgegenstanden.

Aber gibt es so etwas wie guten Geschmack? Und woran macht er sich fest? Und woran schlechter? Machen schöne Dinge den Menschen zu einem besseren? Hat die Ästhetik Einfluss auf die Ethik? Und auf das Handeln?

Einige der vielen Fragen die Pazaureks »Böse Dinge«-Panoptikum im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe stellt – und das dort durch zeitgenössische Verirrungen wie Skelett-Handyhalter, bestickte Klobrillen und viele viele andere wunderbare ästhetische Schreckensszenarien ergänzt wird.

Böse Dinge: Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks, Museum für Kunst und Gewerbe, 16. Mai – bis 15. September 2013, Eröffnung 15. Mai, 19 Uhr


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