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Besser essen dank Foodprint: Ein Kommunikationskonzept

Wie bringt man Menschen dazu, besser zu essen – für sich und für den Planeten? Diese Masterarbeit zeigt, wie es gehen könnte.

HfG Schwäbisch Gmünd. Unser Ernährungs­sys­tem hat ein Problem: Es belastet die natürliche Umwelt erheblich und ist nicht imstande, die Weltbevölkerung der Zukunft mit ausreichend gesunder Nahrung zu versorgen. Die Wissenschaftskommission EAT-Lancet empfiehlt daher die sogenannte Planetary Health Diet, die das Wohl der Erde und die Gesundheit der Menschen in Einklang bringen soll. Sie unterscheidet sich jedoch enorm vom durch­schnittlichen Essverhalten in Deutschland.

Der Ernährungsplan einer Planetary Health Diet verfolgt neben dem Wohl der Menschen auch das des Planeten. Leider halten wir uns kaum daran. Foodprint klärt darüber auf – unter anderem auf Instagram

Dies nahmen Andreas Dettling, Carina Fobbe und Sophia Scholpp zum Anlass, im Rahmen ihrer Mas­ter­arbeit im Studiengang Strategische Gestaltung ein Kommunikationskonzept zu erarbeiten, das auf­klärt, motiviert und unterstützt. Denn die Zukunft der Welternährung hängt zwar von politischen Weichenstellungen ab, aber eben auch von den persönlichen Entscheidungen der Konsu­ment:innen.

So entstand Foodprint, eine multimediale Kommunikationsstrategie, die gezielt junge Erwachsene anspricht, da diese offener für ökologische Fragen und neue Ernährungsweisen sind. Ein wichtiger Be­standteil des Konzepts ist die Kommunikation über den Instagram-Kanal @our_foodprint.

Zudem kon­zipierten die Designer:innen einen Online-Workshop, bei dem Teilnehmende anhand von verschiedenen Stationen in einem fiktiven »Wahlmarkt« über das pro­blematische Ernährungssystem sowie den Einfluss einzelner Lebensmittel aufgeklärt werden.

Zukunfts­szenarien sollen dazu anregen, die eigene Ernährung zu reflektieren, und Rezeptideen bei der Um­stel­lung auf die Planetary Health Diet helfen. Weite­rer Teil des Konzepts ist ein Pop-up-Stand an Hochschulen mit verschiedenen Exponaten wie einem Wahlmarkt-­Regal. In Zukunft könnten die Workshop-Stationen auch in eine App integriert werden.

Zu dem Kommunikationskonzept gehören auch ein Onlineworkshop (oben) sowie physische Pop-up-Ausstellungen

Was passiert, wenn wir nicht nur auf uns schauen – auch bei der Ernährung? Diese Frage beschäftigte Andreas Dettling, Sophie Scholpp und Carina Fobbe

 

 

 

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