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Adobe Max 2022: Aufbruch in New Work, Metaverse und KI-Bildbearbeitung

Adobe stellt neue KI-Tools zum kollaborativen und effizienten Arbeiten in Photoshop und Lightroom vor und kündigt neue Kooperationen mit Nikon, Leica und Meta an

Das Adobe MAX Logo dreidimensional in den räum gestellt rot auf hellem hintergrundBild: AdobeZur 20. Adobe MAX Konferenz trafen sich die Kreativen der Welt entweder vor Ort in Los Angeles oder virtuell im Adobe Livestream. Neben Keynotes, Tutorials und Breakout Sessions stellte Adobe eine Reihe an Produktneuerungen und Verbesserungen in der Cloud vor.

Im adobe max Pavillon bewegen sich viele unterschiedliche Besucher:innen und tauschen sich aus
Adobe MAX attendees visit the Community Pavilion to experience hands-on demos and explore pop-up activations on Tuesday, Oct. 17, 2022 in Los Angeles. (Jordan Strauss/AP Images for Adobe) Bild: Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Besonders die 3D-Modelling Tools sollen erweitert und in Kollaboration mit Meta für VR und Metaverses ausgebaut werden. Auch bei Lightroom und Photoshop tut sich Einiges, um Workflows mittels KI zu erleichtern und Fotograf:innen bei aufwändigen Retuschen zur Hand zu gehen. Spannend sind auch die angekündigten Kollaborationen mit Leica und Nikon, um neue Standards zur Bildauthentifizierung zu etablieren.

Der Community Pavilion af der adobe max mit vielen Besucher:innen vor einem roten logo
Adobe MAX attendees hang out and recharge at the Community Pavilion creative park and lounge on Tuesday, Oct. 17, 2022 in Los Angeles. (Jordan Strauss/AP Images for Adobe) Bild: Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Substance 3D: Modeling fürs Metaverse

Nachdem in neueren Photoshop-Updates alle 3D-Funktionen ausgelagert wurden, fokussiert Adobe sich jetzt auf den Ausbau seiner 3D-Tools Substance 3D Sampler und Modeler.

Hier sollen diverse Tools – wie eine 3D Capture Funktion für das Erstellen von Modellen aus Fotos – Kreative dabei unterstützen, metaverse-fähige Experiences zu schaffen, die außerdem in die Quest-Plattform von Meta integriert werden sollen. So können Nutzer:innen mittels des zugehörigen Meta Quest VR-Headsets im virtuellen Raum modellieren und immersiv gestalten.

Im Detail findet ihr alle Neuerungen in den Substance 3D Tools im Adobe Blogpost.

Ein Screen mit der Adobe substandce 3d softwareBild: Adobe

Photoshop und Lightroom: Remote Teamwork und KI-basierte Tools

Für Fotograf:innen halten die nächsten Updates in Photoshop und Lightroom einige Neuerungen bereit, die zeitraubende Retusche-Arbeiten verkürzen und mehr Raum und Zeit für kreative Arbeit schaffen sollen.

Dafür sorgt neue KI-Technologie, die in Photoshop Objektauswahl und Inhaltsbasierte Füllung verbessert, störende Objekte mit grober Auswahl und einem Klick entfernt oder in Lightroom unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten für Personen, Haare oder einzelne Gesichtsmerkmale bereitstellt und Standardanpassungen vorschlägt.

ein gif, das die Auswahlmöglichkeiten in photishop zeigt, in dem einzelne Objekte angewählt werdenBild: Adobe

Zudem hat Adobe die Funktionen von Photoshop und Lightroom für iPad ausgebaut, um mobiles Arbeiten zu unterstützen und arbeitet an Tools zum kollaborativen Arbeiten in Remote-Teams. Nutzer:innen sollen jetzt in Photoshop Dateien mittels der »Share for Review« Funktion für Externe Kund:innen ohne CC Abo freigeben oder über »Zum Bearbeiten einladen « Mitbearbeiter:innen hinzufügen.

»Kreativität ist Teamwork. Homeoffice und Remote Work sind das New Normal der Arbeitswelt, nahtlose digitale Workflows für kollaboratives Arbeiten unter Kolleg:innen und für Projektabstimmungen mit Kund:innen sind deshalb unerlässlich«

so Scott Belsky, Chief Product Officer und Executive Vice President, Adobe Creative Cloud.

In den zugehörigen Blogposts beschreibt Adobe alle Updates in Photoshop und Lightroom.

Eine Collage aus dem foto einer Frau, die in photoshop freigestellt wurde und dem ErgebnisBild: Adobe

Kollaboration mit Leica und Nikon für neue Bildauthentifizierungs-Technologie

Immer öfter müssen Fotograf:innen nachweisen, woher ihre Bilder stammen, um Deep Fakes oder Falschnachrichten entgegen zu wirken. Mit über 800 teilnehmenden Firmen setzt sich deshalb Adobes Content Authenticity Initiative (CAI)  für die Identifizierung und Authentizität von Fotos ein und erarbeitet kontinuierlich neue Open-Source-Tools für deren technische Nachweismöglichkeiten.

Nun soll solche CAI-Technik erstmals direkt in Kameras eingebaut werden, um Fotos direkt bei Aufnahme mit einer fälschungssicheren Signatur zu versehen und bis hin zur Bearbeitung und Distribution ihre Herkunft nachvollziehen zu können.

Leica integriert die Technik in ihre Messsucherkamera M11. Nikon tritt der Initiative neu bei und nutzt das Open Source Toolkit, um voraussichtlich ab 2023 die erste spiegellose Systemkamera Nikon Z9 mit CAI-Technik ausliefern zu können.

Details zur Zusammenarbeit findet ihr im Blogbeitrag oder auf der CAI Website.

 

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