7 Tipps aus der Hochschule für Design-Newbies

Wie bereitet man sich am besten auf den Berufseinstieg in der Kreativbranche vor? Hier geben Professoren Tipps!



Das sind unsere sieben Tipps aus den Hochschulen:

1) Arbeitet eigenständig!
Viele Agenturen bemängeln fehlende Eigeninitiative bei Berufsanfängern. Wartet nicht darauf, dass euch eine konkrete Aufgabe zugeteilt wird, sondern denkt selbst 
nach, stellt Fragen und findet die Knackpunkte.

2) Geht raus!
Macht Praktika während des Studiums, nicht danach! Denn dann müsst ihr Geld verdienen. Sollte das Angebot bestehen, beteiligt euch unbedingt an Praxisprojekten mit Unternehmen und Agenturen. Das zeigt nicht nur, wie Arbeitgeber ticken und reale Aufträge ablaufen, sondern erweitert 
auch euer Netzwerk für die spätere Jobsuche. Exkursionen sind ebenfalls immer hilfreich.
Stefan Wölwer, Professor für Interaction Design an der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen

3) Arbeitet als Werkstudenten!
Werkstudentenjobs sind meist langfristiger als Praktika und ermöglichen einen tieferen Einblick in die Praxis. Man kann Projekte länger begleiten, lernt die Abläufe in der Agentur kennen, vertieft die eigenen Skills und verdient dabei auch noch Geld.

4) Hetzt euch nicht!
Manchmal ist es besser, Werkstudentenjobs, Praktika und andere Projekte einzuschieben und dafür ein oder zwei Semester länger zu studieren, als in sechs Semestern durch den Bachelor zu hetzen und danach keine Ahnung vom Job zu haben.
Michael Jonas, Professor für Digital Media/Brand 
Communication an der Brand Academy Hamburg


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5) Nehmt an Awards teil!
Der ADC Junior Wettbewerb zum Beispiel ist eine gute Chance, um unabhängiges Feedback zu bekommen. Herausragende Arbeiten punkten bei der Jury und sorgen 
bei möglichen Arbeitgebern für Aufmerksamkeit. Uns 
wollte man schon einige Masterstudenten von der Uni abwerben.
Wolfgang Sasse, Professor für Strategische Kommunikation/Verbale Gestaltung und Leiter des Projektbüros an der 
Muthesius Kunsthochschule Kiel

6) Startet früh mit eurem Portfolio!
Legt euer Portfolio schon während des Studiums an, 
nicht erst danach! Denn es geht dabei nicht nur um die Zusammenstellung der Arbeiten, sondern auch darum, 
eine Richtung zu finden und eure Kurse und Projekte entsprechend zu planen.

7) Informiert euch!
Schaut euch an, welche Agenturen es da draußen gibt, für und mit wem ihr arbeiten wollt. Hier helfen Social-Media-Profile, Fachzeitschriften, Branchenevents und Plattformen wie Behance. Stellt viele Fragen, wann immer ihr die Chance habt – wenn Agenturvertreter an der Uni sind oder ihr auf Exkursion seid. Und sucht den Kontakt zu Alumni: Wie ist es ihnen ergangen? Wo sind sie gelandet? Wissen sie von interessanten Jobs?
Richard Jung, Professor für Communication Design/Corporate Identity an der Hochschule Niederrhein

 

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Ein Kommentar


  1. lrrm

    Oder studiert gleich was gescheites.


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