Stadt an der Wand

Es muss nicht immer der Petersdom samt Goldrand sein! Sarah Kalvelage holt auf ihren Tellern Hauswände ins Wohnzimmer ...  



 

Der portugiesische Hahn, der Fuji mit Kirschblüten im Vordergrund oder Pferde im Sonnenuntergang: Wandteller gibt es in den unterschiedlichsten Varianten, als Urlaubsmitbringsel, antikes Porzellangut, kunstvolles Sammlerstück – und jetzt auch als augenzwinkernden modernen Wandschmuck, der die Graffiti der Großstädte an die heimische Wohnzimmerwand holt.

Sarah Kalvelage hat ihn bei der Porzellanmanufaktur KAHLA herausgebracht, den Wandteller von seinem Spießermuff befreit und mit dem Begriff Wand gespielt.

In London, Berlin und New York hat sie die Fetzen alter Plakate, Graffitis und aufgeraute Häuserwände fotografiert und als Motiv benutzt.

Was vergänglich im Stadtraum vor sich hinrottet, abgerissen wird oder übermalt, konserviert sie auf Porzellan und brennt es unvergänglichkeit ein.

Auf der Rückseite der insgesamt sechs Teller ist angegeben aus welcher Stadt, welchem Viertel und welcher Straße der Wandausschnitt stammt. Man könnte also beim nächsten Besuch vor Ort einen Blick darauf werfen und schauen, ob und was sich verändert hat …


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2 Kommentare


  1. Marina Brummer

    Fantastische Idee! Endlich einmal kreative Wandteller,die man
    sicherlich auch anderweitig einsetzen kann.


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