Porträt: notfrombrooklyn, Designer

PAGE gefällt …: Design von notfrombrooklyn. Cool, cooler, Paul Watmough. Der Brite liebt das Experiment im Design wie im Leben. So hat es ihn spontan nach St. Pauli verschlagen, von wo aus er mit seinem lässigen Look für Marken wie Trap und Nintendo arbeitet.



PAGE gefällt …: Design von notfrombrooklyn. Cool, cooler, Paul Watmough. Der Brite liebt das Experiment im Design wie im Leben. So hat es ihn spontan nach St. Pauli verschlagen, von wo aus er mit seinem lässigen Look für Marken wie Trap und Nintendo arbeitet.

Name Paul Watmough

Ort St. Pauli

Website www.notfrombrooklyn.com

Kreativreise Eigentlich wollte ich immer Kunst machen. Doch an der Universität entdeckte ich das Grafikdesign für mich. Es schien mir, besser meine Leidenschaft für Photographie, Zeichnen und Malen zu kombinieren. Zu der Zeit war gerade der Mix Media-Einsatz schwer angesagt. David Carson und Agenturen wie Attik pushten den Stil. Das gefiel mir. Andere Agenturen wie Tomato und The Designers Republic pflegten eine Anti-Establishment-Attitüde. Ihr Ansatz die Grenzen zwischen Design und Kunst aufzubrechen, kam mir total entgegen.

Von ihnen inspiriert, gründete ich mit ein paar Freunden ein kleines Kollektiv. Wir waren eine Gruppe von Musikern, Schreibern, Fotografen und Designern, alle mit dem gleichen Spirit. Das Projekt entwickelte sich zu einer Designagentur, die ein Kumpel und ich führten. Als wir uns trennten, stieg ich bei Attik ein. Das war großartig für mich, ich arbeitete für die Agentur, deren Stil ich bewunderte und lernte dort meinen eigenen noch zu schärfen und herauszuarbeiten. Die Arbeit als Kreativer war genau mein Ding.

So habe ich in Cafés und Bars meine Kunst ausgestellt und gleichzeitig als Designer gearbeitet. An den Abenden lebte ich meine Leidenschaft für Musik aus. Erst arbeitete ich als Dj, dann führte ich einen kleinen Club. Rund acht Jahre lebte ich dadurch mein Design auch auf der Bühne aus. Wir entwickelten ein Konzept für Musik-Events und formten es später zur Marke aus. So mancher coole Akt kam in unseren Club, so dass Echo Clothing, MTV und Universal Music uns supporteten. Dieses Netzwerk brachte mir einige neue Möglichkeiten als Designer. Ich gestaltete Fashion für Londsale, Ringspun UK und kleine Street Wear Labels. Bench bot mir an das Redesign und Relaunch der Marke an und ich zog nach Manchester.

Auf einer Reise durch Asien traf ich meine Freundin, die in Hamburg lebt. Spontan entschied ich mich, mit ihr in den Flieger zu steigen und mein Glück in Deutschland zu suchen. Anfangs schloss ich mich mit einem Kumpel zusammen. Wir traten dem Design-Kollektiv Visualism bei. Dort betreuten wir hauptsächlich das Skateboard-Label Trap. Dann wechselten wir in das Kreativteam von Nintendo, um Grafik- und Promotionkonzepte für die Game-Releases in Deutschland zu entwickeln.

Nach acht Monaten entschied ich mich, meinen Weg alleine weiterzugehen. Ich gründete notfrombrooklyn, eine Hommage an meine DJ-Jahre und die Zeit, die mich als Designer prägte.

Stil Mixed media.

Technik Das hängt immer von den Projekten ab. Manchmal ist alles sehr clean, dann begeistere ich mich für weißen Raum oder decke jeden weißen Fleck ab. Ich liebe Typografie und Editorial Design. Gleichzeitig begeistere ich mich dafür, zu kleben, reißen, zeichnen und auszuschneiden. Ich experimentiere einfach gerne.

Inspiration Mittlerweile St. Pauli, Schanze. Diese Orte haben einen gewaltigen Effekt auf mein Design und auf meine Kunst. Sie sind hoch kreativ und visuell extrem interessant. Ich bin umgeben von Inspiration: von der Street Art über die Musik Szene bis hin zu den Menschen, die hier leben.

Kunden Trap, Bench, Nintendo


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