Porträt: Tina Berning, Illustratorin

PAGE gefällt …: Illustrationen von Tina Berning. Assoziativ, traumwandlerisch schön und manchmal in Auflösung begriffen sind ihre Arbeiten, die weltweit publiziert und ausgestellt werden.



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Name Tina Berning

Location Berlin

Web www.tinaberning.de, www.bilderklub.de

Start Als ich 11 war erschien das F.A.Z. Magazin, das Supplement der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die mein Vater abonniert hatte. Jeden Freitag stritt ich mich mit meinen zwei Schwestern, wer als erstes die Bilder ausschneiden durfte, für mich als jüngste blieben meist die Illustrationen übrig und meine Jugend war geprägt von den Zeichnungen Heinz Edelmanns, Paola Paglias und Brad Holland. Ich wußte damals nicht, dass diese Zeichnungen Illustrationen genannt werden, aber ich wußte, dass es das war, was ich machen wollte. Nach dem Studium arbeitete ich aber erst als Grafikerin für die Musikindustrie und beim Jetzt Magazin, dem Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung, bis ich beschloss, statt Bilder anderer rumzuschieben, meine eigenen voranzutreiben. Ich zog nach Berlin und machte mich als Illustratorin selbständig. Das ist jetzt 11 Jahre her. Seitdem werden meine Illustrationen weltweit publiziert, neben dem deutschsprachigen Raum v.a. in Amerika und Japan. 2006 habe ich das Buch »100 Girls On Cheap Paper« veröffentlicht, das inzwischen in zweiter Auflage in USA erschienen ist. Als Ausstellung wanderte das Projekt von Berlin, über Amsterdam und New York nach Japan. Weitere Ausstellungen in Berlin, München und New York folgten. Zur Zeit ist meine Zusammenarbeit mit dem italienischen Photographen Michelangelo Di Battista in der Galerie Camera Work in Berlin zu sehen.

Stil figürlich, assoziativ, sparsam.

Lieblingsmotive Der Mensch, die Beziehung zwischen Menschen, der Mensch in seiner Isolation, der Mensch in seiner Verpackung, irgendwie komme ich immer darauf zurück.

Technik Mit Tusche und Feder, Farben und Schnippischere, eigentlich allem, was mir in die Finger kommt zeichne ich gerne auf altem, gefundenem Papier manchmal aber auch direkt im Computer. Ich lege mich da gar nicht fest. Alles was in dem Moment für das Projekt passend erscheint, wird gemacht.

Inspiration Musik. Es gibt eine Handvoll Alben in meinem Leben die mir immer weiterhelfen, wenn ich nicht weiterkomme, z.b. »Lull Some Piano« von Howe Gelb oder »Lucky Dog Recordings« von Stuart Staples. Hilft immer. Bei mir.

Kunden New York Times, Die Zeit, Süddeutsche Magazin, Vogue Japan, Vogue Italia, Cosmopolitan, Playboy US und viele andere Magazine, Tiffany & Co, Mercedes Benz, Autostadt, Bionade uvm.

Agent  www.2agenten.com, www.cwctokyo.com, www.cwc-i.com

Foto Tina Berning: Joachim Baldauf

Eine Auswahl ihrer Arbeiten finden Sie unten in der Galerie.

Something In My EYE

PLAYBOY blowjob

the betrayer



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