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Porträt der Woche: Anna Siggelkow, Fotografin

Page gefällt …: die Fotografie von Anna Siggelkow, die flüchtige Alltäglichkeiten ins Bewusstsein ruft und die Welt als eine konstruierte zeigt.

Page gefällt …: die Fotografie von Anna Siggelkow, die flüchtige Alltäglichkeiten ins Bewusstsein ruft und die Welt als eine konstruierte zeigt.

Name Anna Siggelkow

Location Köln

Web annasiggelkow.de

Start Meine Kindheit habe ich in einem kleinen ostfriesischen Dorf verbracht. Zu dieser Zeit fand mein Leben noch weit ab von der kommerziellen Welt mit ihren Effizienz- und Profit- Maximen statt. Diese Erfahrung hat die Wahrnehmung meiner Umwelt geprägt und ich sehe sie als Grundstein meiner heutigen Sicht auf die Welt und wie ich sie in meinen künstlerischen Arbeiten in Szene setze.

Stil Ich zeige in meinen Fotografien ungewöhnliche Momente des alltäglichen Lebens. Der Reiz der Arbeit ergibt sich dabei aus der Eröffnung neuer Perspektiven auf eine zweckorientierte Umwelt. Hierbei geht es mir nicht darum, die Dinge in der ihr zugedachten Wesenheit zu zeigen, sondern vielmehr sind meine Arbeiten ein Plädoyer für eine ästhetische Wirklichkeitsauffassung, die von einer konstruierten Welt per se ausgeht. Die Motive in meinen Fotografien zeigen sich vielfältig: In der ihnen zugesprochenen Funktion, in ihrer formalen Gestalt, in Wechselwirkung zueinander, in ihrer poetischen Wirkung, etc. Ich mag es, wenn sich das Motiv der Fotografie durch diese Offenheit der direkten Definierbarkeit entzieht und den Betrachter begriffsstutzig zurück lässt. Wenn man mich nach einem meinen Arbeiten zuzuschreibenden Genre innerhalb der Fotografie fragen würde, so würde ich wohl am ehesten auf die Inszenierte Fotografie verweisen. Jene setzt ein prinzipielles Konstruieren des fotografischen Bildes und eine bewusste Autorenschaft voraus.

Lieblingsmotive Es reizt mich Alltagsgegenstände und -situationen mit einem gewissen Abstraktionsgrad zu versehen. Wenn der Betrachter denkt: Das kenne ich und dennoch entzieht sich das Objekt dem nahe liegenden Zugang, dann fasziniert mich dieser blinde Fleck.

Technik Mir fällt es schwer bestimmte Fototechniken in Bezug auf meine Arbeiten stärker zu gewichten als andere. Es kommt für mich ganz und gar darauf an, was dem einzelnen Vorhaben gerecht wird. Jede fotografische Technik hat ihrer Eigenheit, die es gekonnt einzusetzen und zur Inszenierung zu nutzen gilt.

Inspiration Inspiration finde ich fast überall: Im Alltäglichen, in der Kunst, in der Wissenschaft, oder der Philosophie.

Kunden Ich arbeite sowohl  frei künstlerisch als auch kommerziell: Lit-Verlag, Vandenhoeck&Ruprecht, Universität zu Köln, Universität Duisburg-Essen, Akademie für Konflikttransformation, weitblick bonn, michaela reichling kommunikationsdesign, glueck2, Kaliber Skateboards …

»geradeausdranvorbei« – zeigt flüchtige Momente des alltäglichen Lebens. Die Bilder sind eine Hommage an die kindliche Wahrnehmung, oder um es frei nach Peter Handke zu sagen: »…alles war beseelt, und alle Seelen waren eins.« | © Anna Siggelkow
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»geradeausdranvorbei« – zeigt flüchtige Momente des alltäglichen Lebens. Die Bilder sind eine Hommage an die kindliche Wahrnehmung, oder um es frei nach Peter Handke zu sagen: »…alles war beseelt, und alle Seelen waren eins.« | © Anna Siggelkow
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»Hallo Ellen« – beschäftigt sich mit den Habseligkeiten einer Frau, die sie nach ihrem Tod zurückgelassen hat. | © Anna Siggelkow
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»biza 1 / 2« – dechiffriert eine Straßenszene auf Ibiza, um sie dem Betrachter neu zugänglich zu machen | © Anna Siggelkow
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»biza 1 / 2« – dechiffriert eine Straßenszene auf Ibiza, um sie dem Betrachter neu zugänglich zu machen | © Anna Siggelkow
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ohne Titel | © Anna Siggelkow
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ohne Titel | © Anna Siggelkow
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ohne Titel | © Anna Siggelkow
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ohne Titel | © Anna Siggelkow
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ohne Titel | © Anna Siggelkow
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»Platzhalter des Nichts« – versucht sich der Frage nach dem Verhältnis von Sein und Nichts, wie sie durch den Existentialismus aufgeworfen wurde bildlich anzunähern und das Dasein durch das Fragen nach dem Nichts neu zu begreifen. | © Anna Siggelkow
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»Platzhalter des Nichts« – versucht sich der Frage nach dem Verhältnis von Sein und Nichts, wie sie durch den Existentialismus aufgeworfen wurde bildlich anzunähern und das Dasein durch das Fragen nach dem Nichts neu zu begreifen. | © Anna Siggelkow
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»tricks und träume« – widmet sich der Eröffnung neuer Perspektiven auf eine zweckorientierte Umwelt. | © Anna Siggelkow
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»tricks und träume« – widmet sich der Eröffnung neuer Perspektiven auf eine zweckorientierte Umwelt. | © Anna Siggelkow
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»tricks und träume« – widmet sich der Eröffnung neuer Perspektiven auf eine zweckorientierte Umwelt. | © Anna Siggelkow
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»tricks und träume« – widmet sich der Eröffnung neuer Perspektiven auf eine zweckorientierte Umwelt. | © Anna Siggelkow
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»tricks und träume« – widmet sich der Eröffnung neuer Perspektiven auf eine zweckorientierte Umwelt. | © Anna Siggelkow
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»tricks und träume« – widmet sich der Eröffnung neuer Perspektiven auf eine zweckorientierte Umwelt. | © Anna Siggelkow
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»tricks und träume« – widmet sich der Eröffnung neuer Perspektiven auf eine zweckorientierte Umwelt. | © Anna Siggelkow
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Produkt: PAGE 02.2020
PAGE 02.2020
Fotografie: Comeback in Kommunikation, Branding und UX Design ++ Behavioural Design: Wie wir mit Design Verhalten gezielt verändern können ++ Vegan drucken – so geht’s ++ Creative Coding für Designer ++ Framing als Kreativmethode ++ Dos & Don’ts: Mit UX an die Spitze ++ John Maeda im Interview

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