Ein GIF als Eintrittskarte – und zur Self-Promotion

Viele witzige GIFs gibt’s dies Jahr auf dem Pictoplasma Festival – wer selbst ein gutes GIF einreicht, bekommt einen Festival Pass … und wird vielleicht »berühmt«.



© James Curran, http://www.slimjimstudios.com/

Noch mehr Bewegung wird es auf dem nächsten Pictoplasma Festival geben, das vom 2. bis 6. Mai wieder Character-Design-Fans aus aller Welt nach Berlin lockt. Zum einen gibt es einen neuen Kurzfilm-Wettbewerb im Hauptprogramm. Bis zum 1. Februar sind Einreichungen möglich. Preise werden in den Kategorien »Best Character-Driven Narration« und »Best Newcomer« vergeben, außerdem gibt es einen »Audience Award«.

Gleichzeitig ist ein GIF-Wettbewerb ausgeschrieben, unter dem Motto #CharacterStareDown – der Character soll nämlich genau in die Augen des Betrachters schauen. Gewünscht ist ein quadratisches Format von mindestens 720×720 Pixeln. Aus allen eingesendeten GIFs wählt eine Jury die besten 30 aus, die dann auf dem Festival zu sehen sind. Die drei Hauptgewinner bekommen einen kostenlosen Konferenzpass mit Zugang zu sämtlichen Veranstaltungen – inklusive Parties.

Und das sind einige der Artists, die bisher ihren Auftritt auf dem Berliner Character-Design- und Animation-Festival zugesagt haben:

 

James Curran. Der Brite hält seine Alltagseindrücke in GIFs fest – zuletzt verbrachte er bei seinen »GIFathons« je einen Monat in New York, Los Angeles (siehe auch ganz oben) und Tokio und fertigte jeden Tag ein GIF an. »Nebenbei« entstehen Auftragsarbeiten für Disney, Nike oder Samsung.

 

 

Edel Rodríguez. Der in den USA lebende Kubaner macht die deutlichsten Cover-Illustrationen über Donald Trump. Sein »Spiegel«-Cover fand auch in den USA viele Fans.

 

 

Charlotte Mei. Mal entstehen ihre Characters in Keramik und waren so auch schon in Ausstellungen etwa im Londoner V&A Museum zu sehen. Dann wieder arbeitet sie für Kunden wie Sony, Hermès oder Penguin.

 

 

Danette Beatty. Wer kennt nicht die wunderbare Spiele-App »Monument Valley«? Beteiligt war unter anderem 3D-Künstlerin Danette Beatty, die aber auch viele andere interessante Projekte verfolgt.

 

 

Kévin Gemin. Der junge Autodidakt aus Frankreich hat seine Nintendo-Konsolen umfunktioniert und macht damit pixelige Bilder und Animationen, die ihm auf Tumblr schon 200 000 Follower eingetragen haben.

 

 

Sophia Jansson. Die Nichte der finnischen Illustratorin Tove Jansson (1914-2001), Schöpferin der kultigen »Moomins«, stellt das nach wie vor sehr lebendige Universum der Moomin Characters Ltd vor.

 

Alberto Vásquez. Gerade ist der spanische Comic- und Animationskünstler mit einem neuen Film fertig geworden, der auf seiner Graphic Novel »Psiconautas« beruht und sicher auch wieder jede Menge Auszeichnungen gewinnen wird.

 

 

Victor Castillo. Der in Los Angeles lebende Chilene sorgt mit seinen unheimlichen clownesken Figuren international für Faszination.

 

 

Jim Stoten. Zählt MTV, Levi’s, Urban Outfitters oder British Airways zu seinen Kunden – mit psychedelisch anmutenden Illus, die auch mal zu Wimmelbildern werden können.

 


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