Bastokalypse-Wandcomic



Mit 51,6 Metern im Comic-Stil bemalter Leinwand ist das Rundum-Panorama „Bastokalypse“ rekordverdächtig. Das Monumentalopus erscheint auch als Leporello.

Aus 32 je 1 mal 1,6 Meter großen, schwarzweiß bemalten Leinwänden besteht der Wandcomic, an dem M. S. Bastian und Isabelle L. über zehn Jahre gearbeitet haben. Comic-Künstler Bastian knüpft damit an frühere Werke wie „Bastropolis“ an. Was auf den ersten Blick chaotisch wirkt, entfaltet beim Abschreiten durchaus erzählerische Strukturen, wobei alte Mythologien, kunstgeschichtliche Anspielungen – etwa aus Picassos „Guernica“, Salvador Dalis „Der Schlaf“ oder den Totenkopfmotiven aus den Kupferstichen des Mexikaners José Guadalupe Rosada – sowie moderne Schreckensszenarien à la 9/11 eine Verbindung eingehen. Auf dem Fumetto Comix-Festival in Luzern wird „Bastokalypse“ Anfang Mai vorgestellt, in Herbst ist sie erstmals in Deutschland zu sehen, und zwar im Museum Goch in Goch bei Köln.

Interessant verspricht aber auch die demnächst beim Züricher Verlag Scheidegger & Spiess erscheinende Publikation zu dem Projekt zu werden. Konsequenterweise hat sie die Form eines Leporellos mit einer Gesamtlänge von 13,44 Metern (im Buchhandel zu bestellen über die ISBN-Nr. 978-3-85881-296-4). 


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