Automobilfotografie 1930-2010

Heute ist Autofotografie so digital, dass nur noch Experten Wahrheit und Dichtung unterscheiden können. Eine Ausstellung zeigt, wie Autofotografen in analogen Zeiten für wirkungsvolle Effekte sorgten. Das war mindestens ebenso kreativ …



Heute ist Autofotografie so digital, dass nur noch Experten Wahrheit und Dichtung unterscheiden können. Eine Ausstellung zeigt, wie Autofotografen in analogen Zeiten für wirkungsvolle Effekte sorgten. Das war mindestens ebenso kreativ.

»Ein Bild von einem Auto – Mercedes-Benz im Fokus bedeutender Fotografen« heißt die Schau, die bis 28. August in der Galerie der Stadt Sindelfingen Autofotografie im Auftrag von Deutschlands mächtigsten Edelkarossenbauer zeigt. Kuratiert hat die Ausstellung Dietmar Henneka, einer der bekanntesten deutschen Werbefotografen, der in seiner langjährigen Karriere selbst auch für Mercedes knipste. 

»Mit dieser Ausstellung möchte ich meinem Berufsstand für die herrlichen Zeiten, die er mir seit vielen Jahrzehnten ermöglicht, etwas zurückgeben: einen persönlichen Beitrag zur Kulturgeschichte der Automobilfotografie«, schreibt Henneka in dem Katalog, den Wolfgang Seidl gestaltete – der auf dem Gebiet Auto wohl bekannteste deutsche Designer. Der Katalog ist ausschließlich in der Galerie zu erwerben. 

Zu den vertretenen Fotografen gehören Anton Stankowski, David Douglas Duncan, Miles Aldridge, Reinhart Wolf, Ralph Gibson, Franz Lazi oder Dieter Blum. Das Bild oben schoss Peter Keil, ein ausgewiesener Spezialist fürs Thema. Auch wenn manche der Motive durchaus altmodisch sind – im Unterschied zum heutigen computergestylten Mainstream wirken die analogen Bilder streckenweise einfallsreicher. Eine Inspiration für mehr Ideen statt allzuviel digitaler Technik? 


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