Agenturporträt: Hagilda

PAGE gefällt …: Hagilda, Schriftwerkstatt aus Tel Aviv, die großartige hebräische Fonts entwickelt und an bilingualen Systemen feilt.



PAGE gefällt …: Hagilda, Schriftwerkstatt aus Tel Aviv, die großartige hebräische Fonts entwickelt und an bilingualen Systemen feilt.

Name Hagilda (Die Zunft)

Location Tel Aviv

Web www.hagilda.com, facebook.com/HAGILDA

Schwerpunkte Wir sind eine hebräische Schriftwerkstatt mit den Schwerpunkten klassische Schriftgestaltung und Schriftzüge. Seit vier Jahren arbeiten wir ebensfalls daran, zweisprachige Schriftarten zu entwerfen, die hebräische und lateinische Buchstaben in Schriftfamilien vereinen.

Start 2002

Struktur Michal Sahar und Danny Meirav: beide Mitgründer. Neben unserer Schriftwerkstatt haben wir beide jeweils noch ein eigenes Grafikdesign-Studio. Hagilda ist unsere gemeinsame Marke unter der wir Schriftarten designen und vertreiben. Jeder von uns bringt eine ganz unterschiedliche visuelle Welt mit in die Schriftentwicklung: Danny praktiziert auf dem bisher wenig entwickelten Feld hebräischer Schriftzüge. Da er als Grafikdesigner hauptsächlich im Bereich Branding und Logo-Design arbeitet, sind seine Schriftarten stark ausgeprägt und eignen sich besonders für Anzeigen und als Headline Schriften. Michal ist Typografin und Buchgestalterin, deshalb sind ihre Schriftarten solider, klassischer und Text-orientiert. Gemeinsam präsentieren wir einen ziemlich bunte Bandbreite an Schriftarten.

Inspiration Hebräisches Grafikdesign und Logos der 50er und 60er Jahre, klassische hebräische Schriftarten, alltägliche Objekte, etc. …


Ideensuche bei schwarzem Kaffee …

Arbeitsweise Neue Fonts entstehen aus den unterschiedlichsten Ideen und Motivationen: Es kann ein altes Schild in der Straße sein, das wir sehen, ein Logo, an dem wir gerade arbeiten und plötzlich blitzt eine Idee für eine Type oder man spielt einfach mit Formen herum und hat nicht die leiseste Ahnung, wo das hinführen soll … Grundsätzlich ist es eine Art von Drang, der einen überfällt, zu »typefacen« … Wir beide starten mit Handzeichnungen einiger Buchstaben, um das Gefühl für die Schrift zu bekommen. Nachdem wir einige Buchstaben gezeichnet haben, entsteht im besten Fall eine Ahnung der Persönlichkeit der Schrift (manchmal kann das allerdings durchaus länger dauern). Von da aus ziehe ich dann an den Mac um und beginne, die grundlegenden Vektoren in Illustrator zu zeichnen, wechsle dann ziemlich schnell zu Fontlab Studio und zeichne alle Glyphen wesentlich akkurater. Dann kommt ein Stadium, in dem ziemlich viele schwarzweiß Kopien ausgedruckt werden – um den Font im Kontext von Wörtern und Sätzen oder sogar in kleinen Texten, auszuprobieren. Diese Phase ist die mit Abstand zeitaufwändigste, denn es braucht eine Reihe an Korrekturen, um die Schrift »auf die Welt zu bringen«. Manchmal kann das Monate oder sogar länger dauern. Jeder von uns arbeitet alleine an seinem jeweiligen Font, aber wir tauschen uns aus, geben einander Input und kommentieren den jeweiligen Prozess.

Helden Henri Friedlander (ein alter hebräischer Schriftgestalter), Paul Renner (Designer der Futura), Lucas de Groot, Underware type foundry


Für wen wir einmal im Leben arbeiten möchten
Wir würden sehr gerne einen lateinischen Font für eine wichtige europäische Kunstinstitution entwerfen.


Kunden Tageszeitungen, Zeitschriften, Grafikdesign-Agenturen, TV-Sender und Fernsehshows, Buchverlage, Designinstitutionen …




Das könnte Sie auch interessieren

Kommentieren

Einfach mit dem PAGE Account anmelden oder Formular ausfüllen

Name *

Email *

*Pflichtfeld

Ihr Kommentar *